„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

Im August 2013:

INTERVIEW
mit Wigald Boning (KĂŒnstler)


CE-Town freut sich ĂŒber seinen Song „Celle“

CELLE / MÜNCHEN.  Man kennt ihn vor allem als vielseitigen KĂŒnstler und Moderator aus dem Fernsehen. KĂŒrzlich sah man ihn im Rahmen des Projektes „Hymnen des Nordens“ mit Musiker Roberto Di Gioia durch Celles Gassen springen und einen Celle-Song zum Besten geben. „Stadt-Magazin Celler Scene“ nahm das zum Anlass, ein paar Worte mit Wigald Boning zu wechseln ...


„Celler Scene“: Wie ist es eigentlich zu dem Celle-Song gekommen und dazu, dass du diesen Song interpretiert hast?

Wigald Boning: Naja, wir hatten halt die Idee zu einem Album namens „Hymnen des Nordens“. Und zweiter Ausgangspunkt war unser Wunsch, Straßenmusik zu machen. Mit Letzterem hat's nun gar nichts mehr zu tun. Die Idee gewann eben eine andere Eigendynamik.

„Celler Scene“: Und woher kommt der Celle-Bezug? Es hat sich da ja jemand ganz offensichtlich mit der Stadt auseinandergesetzt ...

Wigald Boning: Der Text ist von mir. Mir war danach, die Stadt nÀher kennenzulernen.

„Celler Scene“: Hattest du denn vorher schon mal nĂ€heren Kontakt zu Celle? Oder was genau hat dich angetrieben?

Wigald Boning: ... die Tatsache, dass ich, obwohl Niedersachse, noch nie da war.

„Celler Scene“: Das ist ein guter Grund! Und wohin haben dich bzw. euch die anderen Hymnen sonst noch gefĂŒhrt?

Wigald Boning: Wismar, LĂŒneburg, GlĂŒckstadt und Ratzeburg.

„Celler Scene“: Interessante Mischung. Ist denn das Album schon fertig und im Handel zu haben? Oder sind letztlich bei der Umsetzung der ursprĂŒnglichen Idee ‚nur‘ Musikvideos herausgekommen?

Wigald Boning: Nein. Nur bei „I-Tunes“. Das Album ist in der „Hobby-Box 2014“.

„Celler Scene“: Wie kommt es im Rahmen des Projektes „Hymnen des Nordens“ zur Zusammenarbeit mit Roberto Di Gioia, der doch eigentlich eher ein Jazz-Musiker ist, bekannt geworden u. a. durch Mitwirkung bei Passport, Lindenberg, Mangelsdorff?

Wigald Boning: Wir kennen uns seit 2003, ich habe auf seinem ersten „Marsmobil“-Album Flöte gespielt, zusammen haben wir das „Jet Set Jazz“-Album 2008 gemacht, und nun haben wir ein Label gegrĂŒndet: Hobby-Musik.com ...

„Celler Scene“: Du machst dir seit vielen Jahren immer wieder einen Namen mit den unterschiedlichsten Projekten. Da waren u. a. „Die Doofen“ oder Wissens-Shows zusammen mit Barbara Eligmann oder einfach nur Blödsinn pur, wie beispielsweise in der Reihe „Nicht nachmachen!“. Sind das alles Projekte, die weiter am köcheln sind? Oder sind diese Projekte sozusagen abgehakt und Wigald Boning erfindet sich lieber immer wieder neu und versucht (um mal bei der Glotze zu bleiben), die TV-Landschaft mit anderen Ideen zu beleben?

Wigald Boning: Ich habe da gar kein Konzept. Mal wird eine Idee an mich herangetragen, mal möchte ich unbedingt eine Sendung mit Eichhörnchen machen – nur so als Beispiel. Manches scheint abgehakt, aber das heißt nicht, dass es irgendwann doch zu Belebungsversuchen kommt.

„Celler Scene“: So richtig gut kann man sich Wigald Boning in Bayern eigentlich nicht vorstellen – aber könnte „Hymnen des SĂŒdens“ dennoch eine Option fĂŒr dich sein?

Wigald Boning: Na klar. Auch der Westen und der Osten wĂŒrden uns gut stehen. Ich bin da völlig offen. Entscheidend ist, dass man einen Anlass hat, sich mit den Eigenheiten einer Ortschaft grĂŒndlich auseinanderzusetzen.

„Celler Scene“: Gibt es denn schon etwas (Neues), auf das sich dein Publikum in nĂ€chster Zeit freuen darf?

Wigald Boning: Roberto und ich werden bis auf weiteres zusammen Musik kreïeren. 100 Alben in den nÀchsten 15 Jahren ist das Ziel.

„Celler Scene“: Das ist ein durchaus ĂŒberschaubares Ziel. Dabei wĂŒnschen wir dir viel Erfolg! Danke fĂŒr dieses Interview, Wigald!


Link:

GeÀndert:  07 / 2020