„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

RATHAUS CELLE
Meldungen im Dezember 2020

Dienstag, 22. Dezember 2020

8. Newsletter der Zuwanderungsagentur erschienen

CELLE. Die Celler Zuwanderungsagentur hat kurz vor dem Jahreswechsel ihren achten Newsletter herausgebracht. Die Dezember-Ausgabe widmet sich dem Thema Integration insgesamt und zeichnet sich vor allem durch viele Berichte von GeflĂŒchteten aus. Wer sich darĂŒber hinaus ĂŒber die Einrichtung an der Hohen Wende oder die Integrationsarbeit in den Stadtteilen informieren möchte, findet im Newsletter alles Wissenswerte – nachzulesen unter www.celler-zuwanderungsagentur.de.

Montag, 21. Dezember 2020

Infos zum Wochenmarkt auf dem Westmarkt

CELLE.  Wichtige Info fĂŒr alle Kundinnen und Kunden in Klein Hehlen: Am kommenden Donnerstag, 24. Dezember 2020, findet der Wochenmarkt auf dem Westmarkt zwar statt, allerdings mit begrenztem Angebot. Am Donnerstag, 31. Dezember, fĂ€llt der Wochenmarkt aus. Im neuen Jahr sind die Marktbeschicker dann wieder wie gewohnt fĂŒr ihre Kundschaft da.

Freitag, 18. Dezember 2020

Herkules-Aufgabe gelöst –
freie Fahrt auf dem „Äußeren Ring“!

CELLE.  „Es ist endlich vollbracht! Ab sofort fließt der Verkehr auf dem ‚Äußeren Ring‘ um unsere Innenstadt – und das am Nordwall sogar in zwei Richtungen.“ Bei diesen Worten hört man OberbĂŒrgermeister Jörg Nigge förmlich aufatmen. Das MeisterstĂŒck dabei: Nach anderthalb Jahren Bauzeit wurde eines der wichtigsten Infrastruktur-Projekte der Stadt sogar rund sechs Monate frĂŒher fertig, als ursprĂŒnglich geplant. Und das ist ausnahmsweise einmal Corona zu verdanken. „Die Pandemie hat uns vor neue Herausforderungen gestellt, aber so konnten wir Sperrzeiten anpassen, Baufelder optimieren, kurz: wir und vor allem die am Bau beteiligten Firmen konnten effizienter arbeiten“, erlĂ€utert Stadtbaurat Ulrich Kinder. Die Baukosten fĂŒr die nach dem „NiedersĂ€chsischen Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz“ geförderte Maßnahme betragen rund 6,5 Millionen Euro.

Sechs Monate frĂŒher fertig als geplant

Am Freitag, 18. Dezember 2020, wurde an der AufmĂŒndung vom Neumarkt zum Nordwall feierlich das Band durchschnitten. Dann hieß es: freie Fahrt! Allen voran der OB, welcher als Erster auf der neuen Spur den Weg ĂŒber den Nordwall gen Rathaus nahm. Gute Nachrichten auch fĂŒr die Anlieger, denn der BaulĂ€rm ist endlich Geschichte. DarĂŒber hinaus werden sie im Zuge des Ausbaus mit Schallschutz-Fenstern ausgerĂŒstet, lĂ€rmarmer Asphalt tut ein Übriges.

Historie des „Äußeren Rings“

Apropos Geschichte, diese reicht beim Großprojekt „Äußerer Ring“ zurĂŒck ins Jahr 2004. Schnellere Erreichbarkeit, weniger Umwege, mehr Sicherheit, das waren die Ziele, als der Rat seinerzeit das neue Verkehrskonzept fĂŒr die Celler Innenstadt und damit die City-Ringe beschlossen hat. Der erste Bauabschnitt, das heißt der Bereich um Aller-BrĂŒcke und Torplatz, wurde im Jahr 2009 fertiggestellt, der zweite und damit der Kreisel Hafenstraße / Neumarkt im Jahr 2016 dem Verkehr ĂŒbergeben. Doch als Jörg Nigge im Februar 2017 das Amt des OberbĂŒrgermeisters ĂŒbernahm, wunderte er sich, dass im weiteren Vorgehen offenbar Planungsstillstand herrschte. Kurzerhand erklĂ€rte er das Projekt und damit den dritten Bauabschnitt zur ‚Chefsache‘.

Allen Unkenrufen zum Trotze ging es fortan zĂŒgig voran. Zuallererst mit der großen Kreuzung Nordwall / Wehlstraße / Fritzenwiese / Im Kreise, die bis 2019 umgestaltet wurde. Doch die wahre Herkules-Aufgabe verbarg sich im letzten Teilbauabschnitt. Stadtbaurat Kinder: „Das stellte uns vor hochkomplexe planerische und bauliche Herausforderungen. Der alte Straßenquerschnitt des Nordwalls reichte nicht aus, um alle verkehrlichen und stĂ€dtebaulichen Anforderungen zu erfĂŒllen.“ Deshalb musste die angrenzende Bebauung im Norden zu großen Teilen weichen, wĂ€hrend parallel dazu die Tiefbau-Arbeiten im Fahrbahnbereich ausgefĂŒhrt wurden.

Neuer Wohnraum am Nordwall

„Die verbleibende FlĂ€che zwischen Nordwall und dem nördlich gelegenen Stadtgraben wird nicht lange brachliegen“, verspricht der OB, „denn hier entsteht unter anderem neuer Wohnraum.“ Bereits im vergangenen Oktober hat der Rat beschlossen, die „StĂ€dtische Wohnungsbaugesellschaft“ mit der Realisierung zu betrauen. Schon im kommenden Jahr soll Baubeginn sein – unter anderem fĂŒr geförderten Wohnraum und BĂŒro-Nutzungen.

Doch zurĂŒck zum Straßenbau und ein paar interessanten Daten und Fakten:

  • Im Bebauungsplan Nr. 142 Stadtquartier Schuhstraße / Nordwall wurden die umzusetzenden Planinhalte festgelegt.
  • Zur Koordinierung der Maßnahmen fanden ĂŒber 100 Baubesprechungen und Sitzungen der Projektsteuerungsgruppe statt.
  • Die gesamte unterirdische stĂ€dtische Infrastruktur wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dazu galt es, rund 20 verschiedene Medien aufeinander abzustimmen.
  • Die Schmutz- und RegenwasserkanĂ€le wurden durch die „StadtentwĂ€sserung Celle“ erneuert und ein unterirdisches RegenklĂ€rbeckens im Bereich des Knotenpunktes Nordwall / Theo-Wilkens-Straße gebaut.
  • Die Straßenbeleuchtung wurde ebenfalls vollstĂ€ndig erneuert.

Fahrradstraßen gehen ans Netz

War man im Nordwall zwischen Neumarkt und Theo-Wilkens-Straße auf der Einbahnstraße unterwegs, so fließt der Verkehr dort ab sofort in zwei Richtungen. Beidseitig gibt es separate Gehwege auf denen es heißt „Radfahrer frei!“, zusĂ€tzliche Schutzstreifen fĂŒr Radler im Fahrbahnbereich sowie Parkstreifen zwischen den GebĂ€uden Nordwall 10 und Nordwall 20. „Jetzt können wir auch einen wichtigen Punkt auf der Liste unserer Fahrrad-Offensive abhaken“, freut sich der OB.  „Mit Öffnung des Nordwalls fĂŒr den Verkehr werden gleichzeitig die gesamte Fritzenwiese und die Theo-Wilkens-Straße zu Fahrradstraßen.“ Im Klartext: Zufahrt mit Pkw nur noch fĂŒr Anlieger! Es gilt die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. ZweirĂ€der dĂŒrfen nebeneinander fahren und Kraftfahrer mĂŒssen gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern.

Wichtig: KĂŒnftig kann aus dem Nordwall nicht mehr direkt in die Hehlentorstraße eingebogen werden. Grund ist, dass fĂŒr den Knotenpunkt zukĂŒnftig eine Drei-Phasen-Regelung der Ampel erforderlich wird, die die LeistungsfĂ€higkeit des Knotens nur gewĂ€hrleisten kann, wenn die Fahrtrichtung gen Norden zur Aller-BrĂŒcke zwei Fahrstreifen erhĂ€lt.

Aus Richtung Nordwall fĂŒhrt ein Fahrstreifen zur MĂŒhlenstraße. FĂŒr alle, die von der Aller-BrĂŒcke zum Nordwall unterwegs sind, steht ein Linksabbiege-Streifen zur VerfĂŒgung, ĂŒber diesen geht es auch in die Hehlentorstraße. SĂŒdseitig der Aller-BrĂŒcke weitet sich die VerkehrsflĂ€che fĂŒr einen weiteren Geradeaus-Streifen vor der Ampel auf. Nach circa 100 Metern endet dieser vor dem einspurigen Kreisel Hafenstraße / MĂŒhlenstraße / Neumarkt.

Barrierefreie Querung am Kreisel

Da kommen nun die Zebrastreifen ins Spiel, deren Entfernung bekanntlich nur eine Übergangslösung war. Von daher stehen die Überwege ĂŒber Neumarkt und MĂŒhlenstraße fĂŒr FußgĂ€nger und Fahrradfahrer wieder zur VerfĂŒgung. „GlĂŒcklich bin ich darĂŒber nicht“, betont der OB, „aber leider sind die Zebrastreifen an dieser Stelle vom Gesetzgeber verpflichtend vorgeschrieben.“

Alle Querungen wurden barrierefrei ausgebaut. Die Nebenanlagen an beiden Seiten sind mit separaten Rad- und Gehwegen ausgestattet, wobei Fahrradfahrer aus Richtung Nordwall in Richtung MĂŒhlenstraße auf einem separaten Abbiege-Streifen gefĂŒhrt werden.

„CeBus“ wieder auf bekannten Wegen

Gute Nachrichten auch fĂŒr die „CeBus“: Die Linie 14 fĂ€hrt ab Montag, 21. Dezember, wieder auf dem angestammten Weg. Durch die neue VerkehrsfĂŒhrung im Nordwall entfĂ€llt kĂŒnftig die Haltestelle „Fritzenwiese“. DafĂŒr gibt es im Nordwall ab sofort auf beiden Seiten eine Haltestelle „Neumarkt“. Die Stationen „Altenceller Schneede“, „Peterskamp“ und „Galgenberg“ werden wieder bedient und in der Blumlage und im Herzog-Ernst-Ring können FahrgĂ€ste wieder in beiden Fahrtrichtungen zusteigen.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis fĂŒr alle, die sich vielleicht wundern, dass hier und da noch ein wenig gewerkelt wird: Das sind Restarbeiten in den Nebenanlagen, die aber auch in KĂŒrze beendet sein werden.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

WochenmĂ€rkte rund um die Feiertage –
Blumenverkauf nicht möglich

CELLE.  Die WochenmÀrkte in der Altstadt und auf dem Heeseplatz fallen am zweiten Weihnachtstag (Samstag, 26. Dezember 2020) aus.

In der aktuellen Corona-Verordnung wurde das Sortiment auf den WochenmÀrkten auf Lebensmittel beschrÀnkt. Dies hat zur Folge, dass ab dem 16. Dezember keine Blumen mehr zum Verkauf angeboten werden können.

Neu- und Umbaumaßnahme –
Baubetriebshof „Hohe Wende“ nimmt Formen an

CELLE.  Gerne hĂ€tte die Stadtverwaltung dieser Tage den Fortschritt der Neu- und Umbaumaßnahme des Betriebshofes an der Hohen Wende im Rahmen eines Richtfestes fĂŒr das Verwaltungs- und SozialgebĂ€ude prĂ€sentiert. Nun lĂ€sst die aktuelle Situation eine solches nicht zu, ĂŒber den Baufortschritt gibt es aber dennoch einiges zu berichten.

Planung und AusfĂŒhrung des Baus liegen in der Verantwortung des Generalunternehmers „S3“ aus Bremen, mit dem die Stadt als Bauherr und spĂ€terer Nutzer eng zusammenarbeitet. Nach Fertigstellung sollen auf dem 42.000 mÂČ umfassenden Areal – es steht teilweise unter Denkmalschutz – sowohl der GrĂŒn- als auch der Straßenbetrieb der Stadt unterkommen.

Der Neubau war dringend nötig, da die Anlagen des Bauhofs an der NeuenhĂ€usener Straße und des GrĂŒnflĂ€chenamts an der LĂŒneburger Straße stark in die Jahre gekommen sind. Die alten GebĂ€ude entsprechen schon lange nicht mehr den Anforderungen; das gilt sowohl fĂŒr den Verwaltungsbereich als auch – und im Besonderen – fĂŒr die SozialrĂ€ume, Umkleiden und SanitĂ€r-Anlagen. „Ich bin froh, dass wir mit dem Neubau vor allem fĂŒr die Mitarbeiter neue Standards setzen und ihnen kĂŒnftig zeitgemĂ€ĂŸe Arbeitsbedingungen bieten können. Auch der Gewinn an Nutz- und LagerflĂ€che wird den Betriebsablauf entscheidend verbessern“, sagt OberbĂŒrgermeister Jörg Nigge.

Aktuell entsteht ein neues Verwaltungs- und SozialgebĂ€ude, auf den gut 2.100 mÂČ Brutto-GrundflĂ€che finden die insgesamt 155 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kĂŒnftig Platz. Und auch ein WerkstattgebĂ€ude mit Heizzentrale befindet sich im Bau. Beheizt wird spĂ€ter ĂŒber einen Biomasse-Kessel mit Gaskessel-Redundanz. So konnte die CO₂-Emmission im Vergleich zum alten Ölkessel um 97 Prozent reduziert werden, was einer Einsparung von etwa 766 Tonnen CO₂ im Jahr entspricht. „NatĂŒrlich berĂŒcksichtigen wir bei einem Bauvorhaben dieser GrĂ¶ĂŸe den Klimaschutz“, stellt Baudezernent Ulrich Kinder fest, „mit der jetzigen Lösung haben wir einen zukunftsweisenden Weg eingeschlagen.“

Mit der Zusammenlegung des GrĂŒnbetriebs und des Straßenbetriebs gilt es auch einen umfangreichen Fuhrpark unterzubringen. Drei Hallen im Bestand stehen fĂŒr die insgesamt 75 Fahrzeuge und GerĂ€tschaften zur VerfĂŒgung. DarĂŒber hinaus gibt es an der Hohen Wende eine weitere Bestands-Lagerhalle sowie ein großes FreiflĂ€chenlager.

Nach dem Baustart im Februar dieses Jahres sollen die Arbeiten im Herbst 2021 abgeschlossen werden. Momentan befinden sich die FlachdachgebÀude im Rohbau, teilweise wurden bereits Fenster installiert. Die Baukosten belaufen sich auf rund 15,95 Millionen Euro.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Neue Grundsteuer-Bescheide im Januar –
E-Mail-Adresse fĂŒr RĂŒckfragen

CELLE.  Wichtige Nachrichten fĂŒr alle Grundsteuer-Zahlenden: Ab 7. Januar 2021 verschickt die Stadt rund 28.000 neue Bescheide. Damit setzt die Verwaltung den Beschluss des Rates aus dem September 2019 um, die Grundsteuer B auf den Durchschnitt der StĂ€dte in Niedersachsen anzuheben. Das bedeutet fĂŒr alle, die diese Steuer entrichten, dass sie kĂŒnftig rund sechs Prozent jĂ€hrlich mehr zahlen.

Hintergrund ist eine Vereinbarung im Rahmen der vom Land Niedersachsen an die Stadt Celle gewÀhrten Finanzhilfe, die eine Angleichung des Steuer-Niveaus vorsieht. Zur besseren Vorstellung, was auf den Einzelnen zukommt: Wer aktuell rund 500 Euro Grundsteuer pro Jahr zahlt, entrichtet ab 2021 pro Quartal 7,65 Euro mehr.

FĂŒr Fragen zum Thema steht der „Fachbereich Finanzen“ im Neue Rathaus gern zur VerfĂŒgung. Unter steuern@celle.de gibt es innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Alles was den Zahlungsverkehr, Lastschrift-Einzug oder Mahnungen anbetrifft wird per Mail an stadtkasse@celle.de ebenfalls innerhalb von zwei Tagen bearbeitet. Beratungs-Termine vor Ort sind pandemie-bedingt nach wie vor nur in dringenden FĂ€llen und nach vorheriger Termin-Vereinbarung möglich.

Freitag, 11. Dezember 2020

Verkehrsfreigabe „Äußerer Ring / dritter Bauabschnitt“

CELLE.  Was sich hinter dem Titel „Verkehrsfreigabe Äußerer Ring / dritter Bauabschnitt“ verbirgt, meint nichts Anderes als: freie Fahrt am Neumarkt / Nordwall. Denn es ist vollbracht: Kurz vor Weihnachten wird die Strecke offiziell eröffnet und das rund ein halbes Jahr frĂŒher als ursprĂŒnglich geplant.

Damit ist eines der grĂ¶ĂŸten verkehrlichen Bauprojekte der Stadt nahezu vollendet. Im Januar werden nur noch hier und da kleinere Restarbeiten in den Nebenanlagen erledigt.

OberbĂŒrgermeister Jörg Nigge und Stadtbaurat Ulrich Kinder werden am Freitag, 18. Dezember 2020, den „Äußeren Ring“ öffentlichkeitswirksam fĂŒr den Verkehr öffnen.

Donnerstag,10. Dezember 2020

Bitte Maskenpflicht in der Innenstadt beachten!

CELLE.  In Celle ist man zu dieser Jahreszeit eigentlich anderes gewohnt, denn normalerweise erstrahlt die City mit Einheimischen und Besuchern um die Wette. Aufgrund der aktuell vorherrschenden Situation entstand in diesem Jahr eine kleine „Weihnachtsstadt“ mit wenigen StĂ€nden, die sich nichtsdestotrotz großer Beliebtheit erfreut. Um die festliche Stimmung nicht zu trĂŒben, weist die Stadtverwaltung vor dem dritten Advents-Wochenende noch einmal auf die geltende Maskenpflicht hin.

An Samstagen gilt diese im Bereich der Innenstadt zwischen 09:00 und 18:00 Uhr. An den weihnachtlichen StĂ€nden gekaufte Leckereien und GetrĂ€nke dĂŒrfen generell nur verpackt mitgenommen werden. Ein Verzehr vor Ort ist nach den Vorgaben der geltenden Corona-Verordnung des Landkreises Celle nicht gestattet.

Wer die „Weihnachtsstadt“ besucht, darf auf den BĂ€nken in der Innenstadt verweilen. Sitzend dĂŒrfen Passanten nach der geltenden Verordnung die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, wenn der geforderte Abstand von mindestens anderthalb Metern zu anderen Personen eingehalten wird.

Stadtverwaltung rund um Feiertage geschlossen –
Stadtbibliothek pausiert mit Abhol-Service

CELLE.  Rund um die Feiertage bleibt die Stadtverwaltung geschlossen. Entsprechend können ab Mittwoch, 23. Dezember 2020, keine BehördengÀnge erledigt werden.

Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, das bei der Planung ihrer Erledigungen zu berĂŒcksichtigen.

Ab Montag, 4. Januar 2021, sind die Mitarbeitenden dann wieder wie gewohnt fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger da.

Ausgenommen von der Regelung ist der Winterdienst, damit die Straßen gegebenenfalls schnee- und eisfrei bleiben.

Die Stadtbibliothek bietet derzeit trotz Schließung einen Abhol-Service an. Dieser kann bis einschließlich Mittwoch, 23. Dezember, genutzt werden. Danach beginnt die Weihnachtspause. Ab Dienstag, 5. Januar, steht der Service wieder ab 10:00 Uhr zur VerfĂŒgung.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Freiwilligenagentur macht Weihnachtspause –
„Kellu“-BĂŒro öffnet am 12. Januar

CELLE.  Die Freiwilligenagentur „Kellu“ macht Weihnachts-Pause. Deshalb bleibt das BĂŒro (Markt 18) in der Zeit von Donnerstag, 17. Dezember 2020, bis Freitag, 8. Januar 2021, geschlossen. Der „Formularlotse“ ist bereits wieder am Montag, 11. Januar, von 09:00 bis 11:30 Uhr im BĂŒro zu sprechen.

FĂŒr alle, die sich gern ehrenamtlich engagieren möchten, stehen die TĂŒren wieder ab Dienstag, 12. Januar, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr offen.

Sicherheit vor Sparsamkeit –
Stadt bei Abbiege-Assistenten vorbildlich

CELLE.  Mehr Sicherheit fĂŒr die schwĂ€chsten Verkehrsteilnehmer – auch das gehört zum Konzept einer familien- und fahrradfreundlichen Stadt.  „Da sind wir uns unserer Vorbildfunktion bewusst“, weiß OberbĂŒrgermeister Jörg Nigge. Als ihm heute Martin Reuter eine Petition mit mehr als 200 Unterschriften von Celler BĂŒrgern ĂŒberreichte, die sich fĂŒr den Einsatz von Abbiege-Assistenten in Lkw starkmachen, nutzte er den Anlass zu einer Bestandsaufnahme: „Uns kommt die Unterschriften-Übergabe gerade Recht, denn so kann die Stadtverwaltung zeigen, was wir in Sachen Abbiege-Assistenten schon alles getan haben und kĂŒnftig noch tun werden.“

Der Abbiege-Assistent in Kraftfahrzeugen sagt dem ‚toten Winkel‘ den Kampf an. Er hat sozusagen ein Auge auf FußgĂ€nger und Radler, die sich im Umfeld aufhalten, warnt den FahrzeugfĂŒhrer durch Signale und leitet gegebenenfalls eine Notbremsung ein.

„Wir sind seit letztem Jahr dabei alle unsere Neufahrzeuge ab 7,5 Tonnen, fĂŒr die entsprechende Systeme verfĂŒgbar sind, entsprechend ausgerĂŒstet werden“, verspricht der OB. Das sei zwar etwas teurer, „aber das ist es uns wert.“ Die Preisspanne bewegt sich von 1.500 Euro bei Neufahrzeugen bis zu 5.000 Euro, wenn vorhandene Lkw nachgerĂŒstet werden. „SelbstverstĂ€ndlich bietet der Assistent keinen Schutz vor externen Lkw, die nicht ĂŒber diese Systeme verfĂŒgen. Uns geht es aber darum, hier mit gutem Beispiel voranzugehen und auch die Mitarbeiter in ihrer Arbeit zu schĂŒtzen und zu unterstĂŒtzen.“

Der stĂ€dtische Fuhrpark ist mit seinen Großfahrzeugen bereits gut gerĂŒstet: Allen voran der GrĂŒnbetrieb, wo nicht nur die beiden 7,5 Tonner bereits umfĂ€nglich ausgerĂŒstet sind, sondern der damit auch im Rahmen der „Aktion Abbiege-Assistent“ offizieller Sicherheitspartner des „Bundesministeriums fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur“ ist. Auf dem Bauhof werden drei Lkw bis Jahresende umgerĂŒstet. Von den vier Fahrzeugen der StadtentwĂ€sserung ist bereits eines ausgestattet, zwei weitere werden kurzfristig nachgerĂŒstet, das fĂŒr 2021 bestellte Neufahrzeug hĂ€lt gleich mit dem Assistenten Einzug. Den grĂ¶ĂŸten Fuhrpark hat bekanntlich die Feuerwehr. Über 30 Fahrzeuge werden schrittweise nachgerĂŒstet, ein bereits bestelltes Neufahrzeug bringt das Erforderliche bereits mit.

„Wir sind schon gut aufgestellt, gleichwohl gibt es noch viel zu tun“, resĂŒmiert der OB. Er appelliert abschließend an örtliche Unternehmen und Speditionen, es der Stadt gleichzutun und ebenfalls nachzurĂŒsten. „Zum Wohle und vor allem zur Sicherheit der Menschen in unserer Stadt.“

Dienstag, 1. Dezember 2020

Mehr Service in der Fahrradstadt –
große Sachen am SĂŒdwall gut aufgehoben

CELLE.  Jetzt auch fĂŒr große Sachen: Am Parkhaus SĂŒdwall stehen Radlern kĂŒnftig gerĂ€umige FĂ€cher fĂŒr Ihr GepĂ€ck zur VerfĂŒgung. Hier können Reisende, die mit dem Rad unterwegs sind, oder all jene, die mal mehr in die Satteltaschen gepackt haben, ihre Sachen aufbewahren und gleichzeitig das E-Bike aufladen. Die neun FĂ€cher ergĂ€nzen die zwölf bereits vorhandenen Ladestationen vor Ort, verfĂŒgen aber ĂŒber mehr Volumen.

„Ein weiterer Baustein in unserer Fahrradoffensive“, freut sich OberbĂŒrgermeister Jörg Nigge bei der Vorstellung der neuen SchließfĂ€cher. Der OB reagiert er mit seinem Wunsch nach einer Erweiterung auf Anregungen der ‚Zweirad-Gemeinde‘. „Immer wieder wurde ich gefragt, warum es nicht auch Aufbewahrungsmöglichkeiten fĂŒr grĂ¶ĂŸeres GepĂ€ck gibt?“ so der OB. Eine Variante, die gerade fĂŒr Fahrrad-Touristen besonders interessant ist.

Und da kamen dann die „Stadtwerke“ als stĂ€dtische Tochter ins Spiel. „Dem Wunsch sind wir gerne gefolgt“, sagt Thomas Edathy, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der „Stadtwerke“ und „Celler Parkbetriebe“ und damit Eigner von Parkhaus und Ladestationen. „Wir sind immer gerne dabei wenn es gilt, etwas Gutes noch besser zu machen. Gleichzeitig können wir den Service rund um unser Parkhaus noch attraktiver gestalten.“

Die neuen XXL-FĂ€cher warten ebenfalls mit Stromanschluss und Lademöglichkeit auf. Zum Verschließen ist kein MĂŒnz-Einwurf erforderlich. Die Sicherung des Fachs erfolgt ĂŒber eine persönlich festgelegte vierstellige PIN-Nummer. So steht einem entspannten Shopping-Bummel durch die Innenstadt oder dem Flanieren in den nahen gelegenen Park-Anlagen nichts mehr im Wege. Das GepĂ€ck ist derweil sicher aufbewahrt und das E-Bike anschließend fĂŒr neue Abenteuer gerĂŒstet.

GeÀndert:  12 / 2020