„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

LANDKREIS CELLE
Meldungen im Juli 2020

Freitag, 31. Juli 2020

Aktuelle Situation SARS-CoV-2 –
vier erkrankte Personen im Landkreis Celle

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Bedingt durch die Urlaubs-Saison verzeichnet das Gesundheitsamt des Landkreises Celle einen leichten Anstieg von Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Insgesamt sind vier Personen aus dem Kreisgebiet – drei Personen aus Celle, eine Person aus Wietze – erkrankt und zeigen leichte Symptome. Vorsorglich befinden sich 25 weitere Personen, die zum privaten oder beruflichen Umfeld der Erkrankten gehören, in Quarantäne. Die Ansteckungen erfolgten nach bisherigem Kenntnisstand in allen Fällen bei Auslandsaufenthalten in der Türkei, Saudi-Arabien und Rumänien.

Alle infizierten Personen haben sich nach ihrer Reise-Rückkehr mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Celle in Verbindung gesetzt und sich vorbildlich verhalten. Es besteht weiterhin regelmäßiger Kontakt zu den Erkrankten.

Der Landkreis weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass auch im Urlaubsland die vor Ort geltenden Regelungen und im Anschluss die niedersächsischen Regelungen für Ein- und Rückreisende beachtet werden müssen. Es ist unerlässlich, dass Bürgerinnen und Bürger, die eine Reise antreten, egal ob im In- oder Ausland, die bekannten Hygiene-Maßnahmen einhalten um sich selbst und andere zu schützen. Wichtig ist dabei auch weiterhin, dass der Mindestabstand von anderthalb Metern zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, eingehalten wird und jedenfalls in geschlossenen Räumen oder wenn der Mindest-Abstand nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zum Schutz anderer getragen wird.

Im Auftrag der Gesundheit –
Landkreis stellt Aufgaben des Gesundheitsamtes in Kurzfilm vor
und sucht neue Mitarbeiter

CELLE.  Aktuell sind beim Landkreis Celle mehrere Stellen in der Gesundheitsaufsicht zu besetzen. „Wir suchen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Beratung und Überwachung von Infektionskrankheiten, wie aktuell Corona, unterstützen", so Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes Carsten Bauer. Das Aufgabengebiet ist vielfältig, auch die Überprüfung des Trinkwassers oder die Kontrolle von Badeseen und Schwimmbädern gehören zu den Aufgaben der Gesundheitsaufseher, die in einem Kurzfilm des Landkreises vorgestellt werden.

Gesucht werden ausgebildete Gesundheitsaufseher, Hygienekontrolleure, aber auch medizinisches Personal wie medizinische Fachangestellte, medizinisch-technische Fachangestellte, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter oder Pflegefachkräfte, die die Bereitschaft mitbringen, eine Weiterbildung zum Hygienekontrolleur zu absolvieren.

Für Bewerber ohne Vorkenntnisse im medizinischen Bereich besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen einer Ausbildung zum / zur Gesundheitsaufseher/in die notwenigen Fachkenntnisse zu erlangen.

Der Landkreis Celle bietet attraktive, sichere Arbeitsplätze und ist ein als besonders familienfreundlich ausgezeichneter öffentlicher Arbeitgeber. Die ausgewiesenen Stellen werden nach dem „TVöD“ bis zur Entgeltgruppe 9a vergütet. „Nicht nur für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen in der Corona-Pandemie, sondern auch langfristig suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere Arbeit im Gesundheitsamt unterstützen. Ich hoffe deshalb auf viele Bewerbungen", so Bauer. Der gedrehte Kurzfilm soll dazu beitragen, den interessierten Bewerbern einen Eindruck über die Aufgaben der Gesundheitsaufseher vermitteln. „Wir gehen diesen für uns noch ungewöhnlichen Weg des Marketings, um möglichst viele Menschen auf unsere Stellen in der Gesundheitsaufsicht aufmerksam zu machen, denn wir wollen uns gut für eine mögliche zweite Welle der Corona Pandemie rüsten, um Infektionsketten jederzeit nachvollziehen und eindämmen zu können. Im Auftrag der Gesundheit – für das Leben in Gemeinschaft hier im Landkreis Celle."

Die ausführlichen Stellenausschreibungen und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landkreises Celle.

Dienstag, 28. Juli 2020

Gemeinsam gegen Corona –
Polizei und Landkreis kontrollieren Gastronomie im Stadtgebiet

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Vergangenen Freitag, 24. Juli 2020, haben Polizeibeamte gemeinsam mit Mitarbeitern des Landkreises Celle Bars im Stadtgebiet auf Einhaltung der Corona-Verordnung überprüft.

Fazit: Gaststätten-Betreiber und Angestellte haben in nahezu allen überprüften Betrieben auf die Regelungen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geachtet, genügend Abstände eingehalten, Mund-Nasen-Bedeckung getragen und sich kooperativ gegenüber der Polizei und dem Landkreis verhalten. Lediglich die Dokumentation der Kontaktdaten zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten wurde nicht immer verordnungskonform umgesetzt.

„Über dieses Ergebnis bin ich sehr froh", sagt Landrat Klaus Wiswe. „Es ist wichtig, dass alle Bürger daran mitwirken, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhinden. Angesichts der vielfältigen Lockerungen, die es in den vergangenen Wochen bei der Kontaktbeschränkung gegeben hat, ist das Einhalten der Abstandsregelungen wichtiger denn je. Polizei und Kreisverwaltung können nicht überall sein, sondern konzentrieren sich auf Beschwerden, konkrete Anhaltspunkte und Stichproben. Hier ist auch die Eigenverantwortung eines Jeden gefordert."

Der Landkreis Celle weist nochmals dringend darauf hin, dass Besucher oder Teilnehmer dort wo nötig, die Kontaktdaten korrekt angeben müssen, um im Falle einer Ansteckung gewährleisten zu können, dass ebenfalls Anwesende benachrichtigt und getestet werden können. Passiert dies nicht, kann es wieder zu einem höheren Infektionsgeschehen kommen, was weitere Eindämmungsmaßnahmen, zu denen gegebenenfalls auch Schließungen von Einrichtungen und Betrieben zählen, zur Folge hätte und ein Bußgeld nach sich ziehen kann. Auch die Gäste haben dafür Sorge zu tragen, dass Mindest-Abstände eingehalten werden und gegebenenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.

Des Weiteren sieht die aktuelle Corona-Verordnung vor, dass unter anderem Bar- und Gastronomie-Betriebe schriftliche Hygiene-Konzepte erstellen müssen, die dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen sind. Sie dienen der Dokumentation, was zum Schutz der Gäste unternommen wird.

Bei Fragen dazu steht die Hotline des Landkreises Celle montags, dienstags und donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr und mittwochs und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr unter Tel. (05141) 916-5070 zur Verfügung. Der Landkreis Celle bittet darum, diese Nummer auch älteren Mitbürgern mitzuteilen, die Fragen, aber keinen Internet-Zugang haben.

Mittwoch, 22. Juli 2020

Spontan-Urlaub in der Lüneburger Heide –
Freie Unterkünfte für Kurzentschlossene

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Urlaub in Norddeutschland ist in der Lüneburger Heide, anders als an den überfüllten Küsten und ausgebuchten Inseln, noch möglich. Dort beginnt die Hoch-Saison erst mit der Heideblüte, die in diesem Jahr für Ende Juli erwartet wird.

Wer kurzfristig Urlaub in Norddeutschland machen möchte, findet in der Lüneburger Heide noch attraktive Angebote. Die Region zwischen Celle, Hannover, Bremen und Hamburg ist ein „El Dorado“ für Naturliebhaber; Wandern und Radfahren stehen dort an erster Stelle. Dazu kommen über 500 verzeichnete Sehenswürdigkeiten, wie historische Klöster, traditionelle Höfe und Museen. In der weitläufigen Heide-Landschaft finden Urlauber Ruhe und Abgeschiedenheit. Während der Heideblüte im August erleben sie ein lila Farbspektakel, das zu den außergewöhnlichsten Naturphänomenen Deutschlands zählt und jährlich tausende Gäste anzieht. Im Landkreis Celle können unter anderem auch das Kloster Wienhausen, die Aschauteiche und die Meißendorfer Teiche mit „NABU-Wildtiernis-Zentrum“ erkundet und außergewöhnliche Kutschfahrten gebucht werden. Mit dem Rad oder auf dem Fluss beim Paddeln können die Landschaften an Örtze und Aller erkundet und im Anschluss regionale Kulinarik wie der klassische Heidschnuckenbraten oder Buchweizentorte probiert werden.

Paradies für Kinder

Auch Familien mit Kindern kommen voll auf ihre Kosten. 18 Freizeitparks und Freizeit-Einrichtungen begeistern jüngere und ältere Kinder, auch Eltern und Großeltern haben dort ihren Spaß. Vom „Filmtierpark“ in Eschede, dem „Wildpark“ in Müden bis zum „Heide-Park“ mit seinen ausgefallenen Attraktionen und den wilden Tieren im „Serengeti-Park“ gibt es in der Lüneburger Heide viel zu entdecken.

Freie Unterkünfte können unter www.lueneburger-heide.de gebucht werden. Dort gibt es auch viele Informationen zu Rad- und Wander-Touren sowie den Freizeitparks.

Dienstag, 21. Juli 2020

Aktuelle Situation SARS-CoV-2 –
neue Erkrankung im Stadtgebiet

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Seit dem 26. Juni hatte der Landkreis keine an Corona erkrankte Person mehr verzeichnet. Im Verlauf der Urlaubs-Saison ist nun ein neuer Fall im Stadtgebiet Celle hinzugekommen. Daraus resultierend befinden sich zwei weitere Menschen, die zum engen Kontaktfeld gehören, in Quarantäne. Beide sind symptomfrei.

Infiziert hat sich die positiv getestete Person wahrscheinlich im Urlaub während eines Auslands-Aufenthaltes im Kosovo. Die Erkrankung begann sich durch Halskratzen, im weiteren Verlauf auch mit Durchfall, Geruchs- und Geschmacksverlust zu äußern. Bisher verläuft die Infektion mild, die Person ist den Umständen entsprechend wohlauf und steht in regelmäßigem Kontakt zum Gesundheitsamt des Landkreies Celle.

Der Landkreis weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass im Urlaubsland die vor Ort geltenden Regelungen und im Anschluss die niedersächsischen Regelungen für Ein- und Rückreisende beachtet werden müssen.

Wichtig ist auch weiterhin, dass der Mindest-Abstand von anderthalb Metern zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, eingehalten wird und jedenfalls in geschlossenen Räumen oder wenn der Mindest-Abstand nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zum Schutz anderer getragen wird. Die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regelungen ist entscheidend dafür, dass es zu keiner erneuten Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland kommt.

Montag, 13. Juli 2020

Verordnungspraxis ändert sich am 13. Juli –
Änderungen bei Hochzeitsjubiläen, Ferienfreizeiten und Kinderbetreuung

CELLE.  Am Montag, 13. Juli 2020, treten unter einzuhaltenden Auflagen diverse Änderungen und Lockerungen der bisherigen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Die genauen Auflagen können der Verordnung des „Niedersächsischen Sozialministeriums“ entnommen werden.

Die Dokumentationspflicht der personenbezogenen Daten bleibt zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten wichtiger Bestandteil der aktualisierten Verordnung. Betriebe müssen sicherstellen, dass die Daten richtig sind. Eine Pflicht, zur Kontrolle den Personalausweis einzusehen, besteht jedoch nicht.Unverändert ist das Einhalten der Abstände von Mensch zu Mensch - anderthalb Meter, teilweise auch zwei Meter - von entscheidender Bedeutung. Nur in Ausnahmefällen kann das Tragen einer Maske diese Pflicht ersetzen. Der Landkreis hat wesentliche Neuerungen hier noch einmal zusammengefasst:

Hochzeitsjubiläen

Hochzeitsjubiläen (Silberhochzeit, etc.) mit bis zu 50 Personen sind unter Einhaltung der Abstandsregelungen zulässig.

Ferienfreizeiten

Ferienfreizeiten sind nun auch in größerem Rahmen möglich: Ab Montag können Kinder- und Jugendgruppen im Rahmen der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII mit bis zu 50 Personen in einer Jugendherberge oder einer anderen Gruppeneinrichtung Veranstaltungen durchführen und auch übernachten.

Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten,
Jugend- und Erwachsenenbildungsstätten

In Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugend- und Erwachsenen-Bildungsstätten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Kreissportschulen, Landessportschulen und vergleichbaren verbandseigenen Einrichtungen sind Gruppenveranstaltungen und -angebote für Minderjährige und die Aufnahme von Gruppen Minderjähriger jetzt bis zu einer Gruppengröße von 50 Personen zulässig. Werkstätten und Tagesförderstätten für behinderte Menschen können wieder alle vorhandenen Plätze zur Verfügung stellen.

Kinderbetreuung

In der privaten Kinderbetreuung dürfen künftig bis zu fünf „fremde" Kinder betreut werden - zusätzlich zu den eigenen Kindern der betreuenden Person. Bisher betrug die Obergrenze fünf Kinder einschließlich der eigenen.

Beherbergung

Das Beherbergungsverbot für Personen aus dem Landkreis Gütersloh ist aufgehoben. Hotelbetten, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen somit Gästen aus dem betreffenden Landkreis wieder zur Verfügung gestellt werden.

Restaurants

Restaurants dürfen ihren Gästen Bufetts auch wieder mit Selbstbedienung anbieten.

Sport

Sofern die Kontaktdaten dokumentiert werden, ist der Kontaktsport in einer Gruppe bis 30 Personen möglich, das heißt auch Spiele gegeneinander - eine feste Kleingruppe ist hierfür nicht mehr notwendig. Möglich sind damit beispielsweise Testspiele beim Fußball in der Saison-Vorbereitung.

Bei allen jetzt wieder zulässigen Aktivitäten gelten immer die Regeln zu Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung, Hygiene- und Dokumentations-Pflichten.

Es gibt weiterhin Anrufe bei der Hotline des Landkreises zu den Verfügungen und Verordnungen. Dabei geht es um Fragen zu der Öffnung von bestimmten Betrieben, den Abstandregeln und ähnlichem. Die Hotline ist ab sofort montags, dienstags und donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr unter Tel. (05141) 916-5070 erreichbar. Der Landkreis Celle bittet darum, diese Nummer auch älteren Mitbürgern mitzuteilen, die Fragen, aber keinen Internet-Zugang haben.

Donnerstag, 6. Juli 2020

Neuer Flyer zur „Gesundheitsregion“ –
Angebot wird kompakt dargestellt

CELLE.  „Vernetzung stärken für mehr Gesundheit". Unter diesem Titel hat die „Koordinierungsstelle der Gesundheitsregion Celle“ einen neuen Info-Flyer aufgelegt, in dem Ziele und Aufgabenschwerpunkte des regionalen Gesundheitsverbundes kompakt dargestellt werden. Kern des Konzeptes „Gesundheitsregionen“ ist es, das Zusammenspiel der Akteure vor Ort zu fördern. Denn nur die Gesundheits-Akteure vor Ort kennen Bedarfe und Belange des regionalen Gesundheits- und Versorgungssystems und können so gemeinsam passgenaue Ideen und Maßnahmen entwickeln. Dabei ist der sektoren-übergreifende Austausch über den eigenen Tellerrand hinaus ein wichtiges Kriterium des Netzwerks.

Der Landkreis Celle war Anfang 2015 einer der ersten Landkreise, der sich für das Landesprogramm „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ beworben hat. Mittlerweile gibt es 37 „Gesundheitsregionen“ in Niedersachsen. Das „Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung“ unterstützt gemeinsam mit ihren Projektpartnern die „Gesundheitsregionen Niedersachsen“. Neben der finanziellen Unterstützung für den Auf- und Ausbau regionaler Strukturen und der Unterstützung regionaler Versorgungs-Projekte, besteht zudem die Möglichkeit, jährlich Projekt-Anträge für Versorgungs- und Kooperations-Projekte einzureichen und eine Förderung von bis zu 100.000 Euro zu beantragen.

Wer Interesse an der Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen, oder Ideen für die Umsetzung von innovativen Projekten aus dem Bereich „Gesundheit“ haben, kann sich an die Koordinatorin der „Gesundheitsregion Celle“ wenden: Christina Torbrügge, Tel. (05141) 916-5032 oder 916-5031.

Freitag, 3. Juli 2020

Kreisverwaltung öffnet wieder –
Besucher sollten möglichst Termine vereinbaren –
Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht

CELLE.  Die Kreisverwaltung öffnet am Montag, 6. Juli 2020, wieder ihre Türen für den Publikumsverkehr zu den normalen Öffnungszeiten. Diese sind montags und dienstags von 08:00 bis 16:00 Uhr, mittwochs und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr und donnerstags von 08:00 bis 17:00 Uhr. Besucherinnen und Besucher sollten aber weiterhin einen Termin vereinbaren. Nach wie vor arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Schutz vor der Corona-Pandemie im Home-Office und nur mit einem Termin kann eine qualifizierte Bearbeitung einer Angelegenheit sichergestellt werden.

Die generelle Öffnung gilt nicht für die Kfz-Zulassungsstelle, da dort bei hohem Besucher-Aufkommen in den Wartebereichen der Mindest-Abstand nicht gewährleistet werden kann. Für Kunden gibt es dafür eine Terminvergabe online. Diese ist unter folgender Adresse zu erreichen: www.terminland.de.

Der Landkreis bittet um Verständnis, dass es in der Zulassungsstelle zu längeren Wartezeiten kommt. Es wird daran gearbeitet, die Situation möglichst kurzfristig zu verbessern.

Auch der Besuch der Ausländerstelle sowie der Jagd- und der Waffenbehörde ist ausschließlich nach vorheriger Termin-Absprache möglich, da es sich ebenfalls um publikums-intensive Bereiche handelt und die Abstandregelungen dort ebenfalls nur so eingehalten werden können. Terminabsprachen sind für den Jagdbereich unter Tel. (05141) 916-1025, für das Waffenrecht unter Tel. (05141) 916-1026 und für die Ausländerstelle unter Tel. (05141) 916-0 möglich.

Die Kreismusikschule hat nur für die Schülerinnen und Schüler geöffnet, die einen Unterrichts-Termin mit ihrer Lehrkraft haben.

Beim Besuch in der Kreisverwaltung ist eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend vorgeschrieben. Personen, die diese nicht tragen, können ihre Termine bei der Kreisverwaltung nicht wahrnehmen.

Verordnungspraxis ändert sich ab Montag –
Änderungen bei Sport, Veranstaltungen und Schiffs-Touren

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Am Montag, 6. Juli 2020, treten unter einzuhaltenden Auflagen diverse Änderungen und Lockerungen der bisherigen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Die genauen Auflagen können der Verordnung des „Niedersächsischen Sozialministeriums“ entnommen werden. Diese finden Sie unter www.landkreis-celle.de.

Die Dokumentationspflicht der personenbezogenen Daten bleibt zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten wichtiger Bestandteil der aktualisierten Verordnung. Betriebe müssen sicherstellen, dass die Daten richtig sind. Eine Pflicht, zur Kontrolle den Personalausweis einzusehen, besteht jedoch nicht.

Unverändert ist das Einhalten der Abstände von Mensch zu Mensch - anderthalb Meter, teilweise auch zwei Meter - von entscheidender Bedeutung. Nur in Ausnahmefällen kann das Tragen einer Maske diese Pflicht ersetzen. Der Landkreis hat wesentliche Neuerungen hier noch einmal zusammengefasst:

Sportausübung

Sportausübung in festen Kleingruppen bis zu 30 Personen (Indoor und Outdoor) ist wieder mit Kontakten zulässig. In diesem Fall ist sicherzustellen, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Informationskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

Außerdem sind nun Zuschauer bei der Sportausübung auch im Indoorbereich bis zu 50 Personen zulässig, wenn jede Zuschauerin und jeder Zuschauer einen Abstand von mindestens anderthalb Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer Gruppe von nicht mehr als zehn Personen gehört, einhält. Maximal dürfen 500 Personen zuschauen, dann sind die Regelungen wie bei kulturellen Veranstaltungen einzuhalten. Für den Profisportbereich sind weiterhin keine Zuschauer zugelassen.

Veranstaltungen sind nun mit bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Veranstaltung sowie während der Veranstaltung einen Abstand von mindestens anderthalb Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als zehn Personen gehört, einhält. Die Veranstalter haben sicherzustellen, dass jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt. In geschlossenen Räumen ist sicherzustellen, dass alle Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, soweit und solange sie nicht sitzen.

Beherbergung

Das Beherbergungsverbot von Beherbergungsstätten für Personen, die ihren ersten Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt im Kreis Warendorf haben, wird ab dem 4. Juli 2020 aufgehoben.

Veranstaltungen und Schiffs-Touren

Bei Schifffahrten, Kutschfahrten, Stadt- und Landschaftsführungen gilt nun in Gänze die Abstandsregelung für den öffentlichen Raum: Beim Betreten und Verlassen des Schiffs / der Kutsche sowie zwischen den Sitzplätzen muss ein Abstand von mindestens anderthalb Metern zu jeder anderen Person eingehalten werden, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als zehn Personen gehört. Teilnehmende Personen an Stadtführungen müssen ebenfalls einen Abstand von mindestens anderthalb Metern zu jeder anderen Person einhalten, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als zehn Personen gehört. Jede teilnehmende Person ist verpflichtet, während der Stadtführung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Für Führungen durch Natur und Landschaft, Freilichtmuseen, Parks und Gärten gilt entsprechendes.

Es gibt weiterhin Anrufe bei der Hotline des Landkreises zu den Verfügungen und Verordnungen. Dabei geht es um Fragen zu der Öffnung von bestimmten Betrieben, den Abstandregeln und ähnlichem. Die Hotline ist montags, dienstags und donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr und mittwochs und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr unter Tel. (05141) 916-5070 erreichbar. Der Landkreis Celle bittet darum, diese Nummer auch älteren Mitbürgern mitzuteilen, die Fragen, aber keinen Internet-Zugang haben.

Mittwoch, 1. Juli 2020

Hilfe für Kultur-Einrichtungen und -Vereine –
Anträge sind noch bis zum 15. Juli möglich

CELLE.  Der Landkreis Celle weist darauf hin, dass noch bis zum 15. Juli 2020 das Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultur-Einrichtungen und -Vereine läuft. Zielgruppe sind die vielen Kultur-Einrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro hinterlegt.

„Wir alle sehen, dass gerade kleine Einrichtungen und Vereine in existenzieller Not sind. Fixe Kosten laufen weiter. Viele Kulturschaffende haben Kurzarbeit beantragt. Wir alle wissen, dass wir von Normalität noch sehr, sehr weit entfernt sind“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.

Antragsberechtigt sind ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen wie die meisten Heimat- und Bürgervereine, die durch Corona in Liquiditäts-Engpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig sind z. B. Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen werden leider nicht gefördert. Eine Antragstellung ist bis zum 15. Juli 2020 möglich.

Förderanträge bis zu 8.000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschaftsverbänden gestellt (www.allvin.de). Förderanträge, die mehr als 8.000 Euro umfassen, werden beim „Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur“ beantragt. Beide Institutionen beraten selbstverständlich gern bei der Antragstellung.

Weitere Informationen, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe finden Interessierte auf der Website des „Ministeriums für Wissenschaft und Kultur“.

Geändert:  07 / 2020