„Celler Scene“

Wissen, was los ist ...

ARBEITSAGENTUR CELLE
Meldungen im Dezember 2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Fördervoraussetzungen des Bundesprogramms
„AusbildungsplĂ€tze sichern“ erleichtert –
Eventuell erneute Antragstellung erforderlich

CELLE.  Mit dem Bundesprogramm „AusbildungsplĂ€tze sichern“ will die Bundesregierung den Ausbildungsmarkt stĂŒtzen und es Unternehmen erleichtern, auch unter Pandemie-Bedingungen ihr Ausbildungs-Engagement aufrechtzuerhalten und jungen Menschen Ausbildungs-Chancen zu bieten. Die Förderrichtlinien fĂŒr dieses Programm wurden nun angepasst und die Zugangsvoraussetzungen deutlich erleichtert.

WĂ€hrend bisher ein AusbildungsverhĂ€ltnis nur gefördert werden konnte, wenn es frĂŒhestens am 1. August 2020 begonnen hatte, wurde dieser Zeitraum nun erweitert: Eine Förderung ist jetzt auch möglich, wenn der Ausbildungsbeginn bereits frĂŒhestens am 24. Juni 2020 oder danach lag.

Unternehmen, die nach dem Bundesprogramm gefördert werden wollen, mĂŒssen erheblich von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sein.

Als Nachweis dieser erheblichen Betroffenheit dienen zwei Bedingungen, die beide erfĂŒllt sein mĂŒssen und nun ebenfalls erleichtert wurden:

  • WĂ€hrend fĂŒr eine Förderung bisher ein Monat Kurzarbeit im 1. Halbjahr 2020 tatsĂ€chlich durchgefĂŒhrt werden musste, reicht es nun, einen Monat Kurzarbeit im Zeitraum von Januar 2020 bis Dezember 2020 durchgefĂŒhrt zu haben.
  • Mit dem UmsatzrĂŒckgang wurde auch ein weiteres Kriterium der erheblichen Corona-Betroffenheit weiter gefasst: Musste der UmsatzrĂŒckgang bisher mindesten 60 Prozent in April und Mai 2020 gegenĂŒber den Vorjahresmonaten betragen haben, gilt nun, dass der UmsatzrĂŒckgang im Zeitraum April bis Dezember 2020 entweder durchschnittlich 50 Prozent in zwei zusammenhĂ€ngenden Monaten betragen haben muss, oder 30 Prozent in fĂŒnf zusammenhĂ€ngenden Monaten.

Wichtig: AntrĂ€ge, die wegen des Nicht-ErfĂŒllens der bisher geltenden Regelungen abgelehnt wurden, werden nicht automatisch von der „Arbeitsagentur“ geprĂŒft, ob es unter den neuen Bedingungen doch zu einer Förderung kommen kann. Unternehmen können aber innerhalb der nĂ€chsten drei Monate nach Inkrafttreten der Änderungen am 1. Januar 2021 einen erneuten Antrag stellen.

Mehr Informationen erhalten Unternehmen bei ihrem persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service oder unter der kostenlosen Service-Hotline Tel. 0800-4555520.

Freitag, 18. Dezember 2020

Region Celle:
Kein Dienstbetrieb der „Agenturen fĂŒr Arbeit“
und des „Jobcenters im Landkreis Celle“

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Pandemie-bedingt sind derzeit alle Dienststellen der „Agentur fĂŒr Arbeit Celle“ mit der GeschĂ€ftsstelle Hermannsburg und das „Jobcenter im Landkreis Celle“ mit der GeschĂ€ftsstelle Hermannsburg fĂŒr den freien Zugang geschlossen. Die Beratungs-Dienstleistungen und die Zahlbarmachung der Geldleistungen werden online oder telefonisch erbracht.

Die „Agenturen fĂŒr Arbeit“ in Celle und Hermannsburg und das „Jobcenter im Landkreis Celle“ mit der GeschĂ€ftsstelle Hermannsburg sind am 24. Dezember und am 31. Dezember 2020 geschlossen.

Am 28. Dezember, 29. Dezember und 30. Dezember sowie ab 4. Januar 2021 sind die Einheiten wieder dienstbereit. An diesen Tagen können Anliegen mit der „Agentur fĂŒr Arbeit“ wie an jedem Werktag von 08:00 bis 18:00 Uhr unter der kostenfreien Service-Hotline Tel. 0800-4555500 geklĂ€rt werden. Die pandemie-bedingte Entlastungs-Rufnummer Tel. (05141) 961-750 wird ebenfalls geschaltet sein.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service von „Agentur fĂŒr Arbeit“ und „Jobcenter im Landkreis Celle“ ist unter der kostenfreien Service-Hotline Tel. 0800-4555520 ebenfalls werktags von 08:00 bis 18:00 Uhr erreichbar. Auch hier ist die Entlastungs-Rufnummer Tel. (05141) 961-888 geschaltet. Insbesondere Anfragen zu Kurzarbeitergeld und die Meldung freier Arbeits- und Ausbildungsstellen werden bearbeitet.

FĂŒr alle Kundinnen und Kunden der „Agentur fĂŒr Arbeit“ gibt es zudem rund um die Uhr einen umfangreichen E-Service unter www.arbeitsagentur.de. Dort kann bequem von Zuhause aus beispielweise die Arbeitssuchend-Meldung erfolgen oder VerĂ€nderungen der Bankverbindung oder der Adresse mitgeteilt werden. Über den Link „Arbeitslosengeld beantragen“ gelangt man direkt zum Antrag. Arbeitgeber erhalten hier einen Überblick ĂŒber alle Themen rund um die Themen Arbeits- und Ausbildungsstellen, Kurzarbeit, Förderrecht und Weiterbildung wĂ€hrend der BeschĂ€ftigung und wĂ€hrend der Kurzarbeit.

FĂŒr alle Kundinnen und Kunden des „Jobcenters im Landkreis Celle“ gelten die Service-Zeiten: Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 15:30 Uhr und Freitag von 08:00 bis 12:30 Uhr. Das „Jobcenter im Landkreis Celle“ und die GeschĂ€ftsstelle Hermannsburg sind unter Tel. (05141) 961-940 erreichbar.

Alle AntrĂ€ge, Anliegen und Unterlagen fĂŒr das „Arbeitslosengeld II“ sollten postalisch, per E-Mail oder in den Hausbriefkasten des „Jobcenters im Landkreis Celle“ (Dienststelle Celle und Hermannsburg) eingeworfen werden. Es entstehen keine Nachteile. AntrĂ€ge können auch ĂŒber www.jobcenter.digital heruntergeladen werden. Weitere Formulare stehen dort ebenfalls zur VerfĂŒgung. FĂŒr finanzielle NotfĂ€lle ist die Service-Hotline Tel. (05141) 961-940 beim „Jobcenter im Landkreis Celle“ eingerichtet. Im Fall einer finanziellen Notlage erhalten Sie nur nach telefonischer VorklĂ€rung einen Termin zur Vorsprache.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Achtung, Unternehmen!
Bei Kurzarbeit Drei-Monats-Frist beachten

CELLE.  Nachdem sich in den Sommermonaten die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas entspannte, hatten einige Unternehmen im Agentur-Bezirk Celle die corona-bedingte Kurzarbeit beendet. Aufgrund des zuletzt verhĂ€ngten „Lockdown light“ stellt sich in vielen Betrieben aber wieder Arbeitsausfall ein. Aber Achtung: Wenn die Kurzarbeits-Pause drei Monate oder lĂ€nger gedauert hat, erlischt die im FrĂŒhjahr gestellte Anzeige. Unternehmen mĂŒssen daher unverzĂŒglich schriftlich oder elektronisch eine erneute Anzeige bei ihrer „Agentur fĂŒr Arbeit“ stellen. Darauf weist die „Bundesagentur fĂŒr Arbeit“ hin.

Außerdem wichtig: Unternehmen, die vom angeordneten Teil-Lockdown betroffen sind und die von der Bundesregierung beschlossene Umsatzausfall-EntschĂ€digung beantragen, können auch im Monat November 2020 Kurzarbeitergeld nach den bisherigen gesetzlichen Regelungen erhalten. Bei der Berechnung der Umsatzausfall-EntschĂ€digung wird das Kurzarbeitergeld allerdings angerechnet. Kurzarbeitergeld und Ausfall-EntschĂ€digung werden also nicht addiert.

GrundsĂ€tzlich gilt: Kurzarbeitergeld kann fĂŒr zwölf Monate bezogen werden. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzudĂ€mpfen, wurde die Bezugsdauer der Lohnersatzleistung nun fĂŒr Betriebe, die schon vor dem 31. Dezember 2020 in Kurzarbeit gegangen sind, auf maximal bis zu 24 Monate verlĂ€ngert, lĂ€ngstens aber bis zum 31. Dezember 2021.

Steuerliche Behandlung bei Arbeitnehmern

Das Kurzarbeitergeld ist steuerfrei. Es wird jedoch bei der Ermittlung des Steuersatzes berĂŒcksichtigt, dem das ĂŒbrige steuerpflichtige Einkommen unterliegt (sogenannter Progressionsvorbehalt).

Meldepflicht –
Arbeitgeber mit mindestens 20 Mitarbeitern
mĂŒssen schwerbehinderte Menschen beschĂ€ftigen

Unternehmen mĂŒssen bis zum 31. MĂ€rz 2021 ihre Daten an die Arbeitsagentur melden. Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 ArbeitsplĂ€tzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fĂŒnf Prozent der ArbeitsplĂ€tze schwerbehinderte Menschen zu beschĂ€ftigen. Diese Arbeitgeber haben der „Agentur fĂŒr Arbeit“ bis spĂ€testens 31. MĂ€rz 2021 ihre BeschĂ€ftigungsdaten anzuzeigen. Diese Frist kann nicht verlĂ€ngert werden. Am schnellsten geht es elektronisch.

Die BeschĂ€ftigungs- und Anzeigepflicht gilt auch fĂŒr Unternehmen, die im laufenden Jahr von Kurzarbeit betroffen waren.

Kostenlose Software

Um die Anzeige zu erstellen, können Unternehmen und Arbeitgeber die kostenfreie Software „IW-Elan“ nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur VerfĂŒgung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden.

Kommen Arbeitgeber der BeschĂ€ftigungspflicht nicht nach, ist eine sogenannte Ausgleichs-Abgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen BeschĂ€ftigungsquote ermittelt. Falls eine Ausgleichs-Abgabe gezahlt werden muss, kann dies ebenso ĂŒber die Software berechnet werden.

Ausgleichs-Abgabe

Arbeitgeber, die der BeschĂ€ftigungspflicht von schwerbehinderten Menschen nicht nachkommen, mĂŒssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Diese Abgabe wird nicht pauschal erhoben, sondern ist gestaffelt:

BeschÀftigungsquote
fĂŒr Arbeitgeber

Höhe der Abgabe
je Monat
und unbesetztem
Arbeitsplatz


3 Prozent
bis unter 5 Prozent

125,– €


2 Prozent
bis unter 3 Prozent

220,– €


unter 2 Prozent

320,– €


Regelungen fĂŒr kleinere Betriebe

Unternehmen mit weniger als 40 ArbeitsplĂ€tzen mĂŒssen einen schwerbehinderten Menschen beschĂ€ftigen. Sie zahlen je Monat 125 Euro, wenn sie diesen Pflichtplatz nicht besetzen.

Unternehmen mit weniger als 60 ArbeitsplĂ€tzen im Jahresdurchschnitt mĂŒssen zwei PflichtplĂ€tze besetzen. Sie zahlen 125 Euro, wenn sie weniger als diese beiden PflichtplĂ€tze besetzen, und 220 Euro, wenn weniger als ein Pflichtplatz besetzt ist.

Die Mittel der Ausgleichs-Abgabe werden zur Förderung der Teilhabe von schwerbehinderten Menschen verwendet. Darunter zÀhlt etwa die Einrichtung eines Arbeitsplatzes oder die Förderung eines schwerbehinderten Menschen mit einem Eingliederungszuschuss.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Region Celle:
RĂŒckgang der Arbeitslosenzahl –
Anzahl der sozialversicherungspflichtig BeschÀftigten steigt

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Bei den „Arbeitsagenturen“ und „Jobcentern“ im Bezirk der „Agentur fĂŒr Arbeit Celle“ waren im November 10.379 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm gegenĂŒber Oktober um 46 Personen (0,4 Prozent) zu. Im Vergleich zum November des vergangenen Jahres zeigte sich ein Anstieg um 1.679 Personen (19,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote im „Arbeitsagentur“-Bezirk lag unverĂ€ndert bei 6,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Vor einem Jahr betrug die Quote 5,2 Prozent.

„Die Entwicklung der Arbeitslosenzahl im Agentur-Bezirk differiert, ist dennoch typisch fĂŒr diese Jahreszeit. Die Reduzierung der Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Celle setzte sich weiter fort“, so Sven Rodewald, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der „Agentur fĂŒr Arbeit Celle“. „Der Start des Arbeitsmarktes in die traditionell weniger dynamischen Wintermonate erfolgt dieses Jahr unter den besonderen corona-bedingten UmstĂ€nden und der Unsicherheit, wie lange der zweite Lockdown anhĂ€lt. Unternehmen sollten diese Zeit nutzen, um die BeschĂ€ftigten-Qualifizierung wĂ€hrend des Kurzarbeitergeldes zu planen und anzuschieben. Hier berĂ€t der Arbeitgeber-Service und ist kostenfrei unter Tel. 0800-4555520 oder unter Tel. (05141) 961-888 zu erreichen. Menschen mit Behinderungen können fĂŒr die Personal-Auswahl ebenso interessant werden und von der Arbeitsmarktlage profitieren – wenn Personal-Verantwortliche das gesamte Bewerberpotential sichten und den Kontakt in punkto BeschĂ€ftigten-UnterstĂŒtzung zu den Spezialisten der ‚Agentur fĂŒr Arbeit‘ suchen.“

Regionale Entwicklung der Arbeitslosigkeit

  • Arbeitslosenzahl: 5.800
  • Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 6,3 Prozent (5,3 Prozent)
  • VerĂ€nderung zum Vormonat: minus 58 / minus 1,0 Prozent
  • Stellenzugang (zum Vorjahresmonat): 271 (minus 9,1 Prozent)
  • VerĂ€nderung zum Vorjahresmonat: plus 896 / plus 18,3 Prozent
  • Stellenbestand (zum Vorjahresmonat): 1.412 (minus 20,8 Prozent)

Im November waren in Stadt und Landkreis Celle 5.800 Arbeitslose gemeldet und damit 58 Personen (1,0 Prozent) weniger als im Vormonat. Der Vergleich zum Vorjahr zeigte einen Anstieg um 896 Personen (18,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote stagniert bei 6,3 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote 5,3 Prozent.

Von der „Agentur fĂŒr Arbeit Celle“ wurden 2.350 arbeitslose Personen betreut. Im Vergleich zum Oktober sank die Zahl der Arbeitslosen um zehn Personen (0,4 Prozent) und verglichen mit November vergangenen Jahres stieg sie um 652 Personen (38,4 Prozent). Beim Jobcenter im Landkreis Celle waren 3.450 Arbeitslose gemeldet und damit 48 Personen (1,4 Prozent) weniger als vor einem Monat und 244 Personen (7,6 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

671 jĂŒngere Frauen und MĂ€nner unter 25 Jahren waren im November arbeitslos gemeldet, 15 Personen (2,2 Prozent) weniger als vor einem Monat. Verglichen mit November 2019 stieg die Arbeitslosenzahl bei dieser Personengruppe um 104 Personen (18,3 Prozent).

1.1863 Arbeitslosmeldungen erfolgten im November, 62 sogenannte ZugÀnge (5,0 Prozent) weniger als im Oktober und 117 ZugÀnge (9,0 Prozent) weniger als im November des vergangenen Jahres. Im Gegenzug wurden 1.250 AbgÀnge aus der Arbeitslosigkeit verzeichnet, 166 AbgÀnge (11,7 Prozent) weniger als im Vormonat und 242 AbgÀnge (16,2 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Arbeitsuchende im Kontext von Fluchtmigration

Die Daten werden mit Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten im Internet des Statistik-Services der „Bundesagentur fĂŒr Arbeit“ unter https://statistik.arbeitsagentur.de verfĂŒgbar.

Stellenmarkt

Im November wurden 271 Arbeitsangebote im Landkreis Celle neu aufgenommen, 11 Stellen (3,9 Prozent) weniger als im Oktober. Der Vergleich zum November des Vorjahres zeigte ein Minus um 27 Stellenangebote (9,1 Prozent). Insgesamt waren 1.412 freie Stellen in Stadt und Landkreis Celle im Bestand der „Jobbörse“ der „Bundesagentur fĂŒr Arbeit“, damit sank die Zahl zum Oktober um 42 Stellen (3,9 Prozent) und sank verglichen mit dem Vorjahresmonat um 27 Stellen (9,1 Prozent).

UnterbeschÀftigung

Die „Agentur fĂŒr Arbeit“ veröffentlicht ergĂ€nzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl auch Angaben zur UnterbeschĂ€ftigung. Dazu zĂ€hlen zusĂ€tzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber z. B. im Rahmen von arbeitsmarkt-politischen Maßnahmen gefördert werden.

Die UnterbeschÀftigung im Landkreis Celle betraf nach vorlÀufigen Angaben im November 7.738 Personen.

Region Celle:
Zweiter Lockdown steigert Anzahl neuer Kurzarbeit-Anzeigen

Die Anzahl der eingehenden Anzeigen auf Kurzarbeit bei der „Agentur fĂŒr Arbeit“ in Celle und Hermannsburg hat im November eine lockdown-bedingte Steigerung gehabt.

Die Corona-Krise beeinflusst das Leben und den Alltag enorm. Welche Folgen das auf den Arbeitsmarkt hat, zeigt in AnsÀtzen der aktuelle Arbeitsmarktbericht.

Mit Stand 25. November 2020 sind im Agentur-Bezirk 294 (Vormonat: 46) Anzeigen zur Kurzarbeit eingegangen. In diesen vorlĂ€ufig geprĂŒften Anzeigen wurden 3.238 Personen benannt. Kumuliert sind damit 46.274 Personen seit MĂ€rz in Kurzarbeit angemeldet. Genauere Informationen zu den Anzeigen werden erst vorliegen, wenn diese tatsĂ€chlich abgerechnet werden.

Das Kurzarbeitergeld und das Arbeitslosengeld sind Pflichtleistungen. Wer einen Anspruch begrĂŒndet, erhĂ€lt diese Leistung. Derzeit sind die „Agenturen fĂŒr Arbeit“ und die „Jobcenter“ fĂŒr das Publikum geschlossen um vor Ansteckung zu schĂŒtzen. Die Mitarbeitenden sind jedoch weiter bei der Arbeit und sichern die Leistungs-Auszahlung und sorgen dafĂŒr, dass jeder, der in diesen Zeiten Hilfe braucht, diese auch schnell erhĂ€lt.

Die Beratungs-Hotline fĂŒr alle Arbeitgeber im Bereich der „Agentur fĂŒr Arbeit Celle“ und deren GeschĂ€ftsstelle in Hermannsburg lautet Tel. (05141) 961-888. Die „Bundesagentur fĂŒr Arbeit“ bittet Arbeitgeber, verstĂ€rkt ihre Online-Angebote zu nutzen. Sowohl die Anzeige als auch die Beantragung von Kurzarbeitergeld können schnell, sicher und jederzeit online erfolgen. Dieses Schritt-fĂŒr-Schritt-Video unter https://youtu.be ist fĂŒr jeden Antragstellenden ein Hilfe-Angebot.

Im „Google-Play-Store“ und im „Apple-App-Store“ finden Sie Apps zur Abrechnung der Kurzarbeit. Eine weitere Hilfe ist die Homepage www.kurzarbeit-einfach.de.

GeÀndert:  12 / 2020