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Die „Celler Scene“-Redaktion legt eine kleine Pause ein.
Es gibt keine regelmäßigen Aktualisierungen in dieser Rubrik
bis einschließlich Donnerstag, 25. Januar 2018.
Wir bitten um Verständnis!
 


Freitag, 12. Januar 2018

Kostenlose Beratung für Celler Unternehmen – Angebot der „Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen“ zu Material- und Energieeffizienz

CELLE.  Ressourcen effizient nutzen und dadurch Material- und Energieverbrauch senken. Das ist das Ziel eines neuen Beratungsangebotes, das die „Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen“ ab sofort auch für Celler Unternehmen anbietet.
Die kostenlosen Impulsberatungen, die sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Landkreis und der Stadt Celle richtet, wird über das Technologie-Transferprojekt „ARTIE“ (www.artie.eu) möglich. „Interessierte Unternehmen erhalten über uns einen Beratungsgutschein im Wert von 1.000 €. Mit diesem wenden sie sich an einen akkreditierten Effizienzberater aus einem festgelegten Berater-Pool. Hierzu zählt auch das ‚Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW)‘, unser Kooperationspartner für Wissens- und Technologietransfer“, so Daniel Eckardt, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises.
Alle Informationsmaterialien sowie eine interaktive Karte für die Beratersuche stehen auf der Internet-Seite der „Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen“ zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Programm sowie den Beratungsgutschein können interessierte Unternehmen direkt bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises unter Tel. (05141) 916-6060 oder 916-6061 bzw. per Mail an Silke.vonderKammer@LKCelle.de anfordern.


Donnerstag, 11. Januar 2018

Landkreis Celle investiert weiter in Schulen der Region

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Der Landkreis Celle investiert auch in diesem Jahr weiter in die Schulen. „Wir werden etwa 10,4 Millionen € in die Sanierung und den Ausbau der weiterführenden Schule stecken“, sagte Landrat Klaus Wiswe. „Diese Investitionen sind wichtig, damit unsere Kinder gute Voraussetzungen haben, um zu lernen“, so Wiswe weiter.
Insgesamt hat der Kreistag auf Vorschlag der Verwaltung im Haushalt rund 10,4 Millionen € für diesen Bereich vorgesehen. In diesem Jahr stehen vor allem zwei Großprojekte an.
So wird der Trakt 5 der „Berufsbildenden Schule II“ erweitert und saniert. Der Trakt 5 der Schule war dringend sanierungsbedürftig. Es handelt sich dabei um ein Gebäude aus den 70er Jahren, das sich noch weitgehend in seinem Ursprungszustand befand. Die Wärmedämmung an den Stahlbeton-Fertigteilfassaden war unzulänglich und die Räumlichkeiten entsprachen weder in ihrer Größe noch in ihrer Ausstattung den heutigen Standards. Auch der Brandschutz wies Mängel auf. So fehlte zum Beispiel der für Schulen erforderliche zweite Rettungsweg.
Unter strenger wirtschaftlicher Abwägung der Ausführungsvarianten entschied sich der Landkreis für eine komplette Entkernung des Gebäudes. Die Grundrisse des noch verbliebenen Stahlbetonskeletts wurden komplett neu konzeptioniert. Auf einer Brutto-Geschossfläche von rund 2.000 Quadratmetern entstehen auf vier Etagen neben notwendigen Nutzflächen 16 Unterrichtsräume und drei Gruppenräume mit pädagogisch benötigten Koch- und Pausenräumen.
Um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen, erfolgte pünktlich mit Beginn der Sommerferien 2017 die komplette Entkernung des Gebäudes inklusive dem Rückbau der Fassadenelemente. Die prognostizierte Bauzeit bis zum Ende des Jahres 2018 und das Gesamtbudget in Höhe von 4,35 Millionen € (mit fast zwei Millionen aus KIP-Mitteln bezuschusst) wird aus heutiger Sicht planmäßig eingehalten. Die Beschulung der betroffenen Schüler der „BBS II“ erfolgt für die Dauer der Bauzeit in freigewordenen Räumen der „BBS III“ in der Bahnhofstraße.
Das zweite Großprojekt ist der weitere Ausbau des „Christian-Gymnasium“ in Hermannsburg. Im nächsten Bauabschnitt wird die Sanierung des Ursprungsgebäudes „Bete und Arbeite“ angegangen. Das im Schullogo aufgenommene „Türmchen“ bleibt identitätsstiftend erhalten. Den größten Teil der Baumaßnahme nimmt ein an den Altbau anschließender Ersatz-Neubau ein.
Neben der Schaffung der fehlenden Unterrichtsräume, Gruppenräumen und einer Schulbibliothek werden unter anderem Büros für Koordinatoren und Schülervertretung hier ihren Platz finden. Gemeinsam mit Vertretern der Schule entwickelte der Landkreis Celle ein Konzept zur zukünftigen Nutzung des „Bete und Arbeite“-Trakts. Die konkrete Bauplanung beginnt 2018, die Bauphase wird sich direkt nach der Baugenehmigung und den erforderlichen Ausschreibungsverfahren für die einzelnen Gewerke anschließen. Im Haushaltsplan des Landkreises sind für diese Arbeiten 4,45 Millionen € vorgesehen.


Donnerstag, 4. Januar 2018

Noch sechs Monate Zeit zur straffreien Abgabe illegaler Waffen

CELLE.  Besitzer einer unerlaubt besessenen Waffe haben noch bis zum 1. Juli 2018 die Möglichkeit, diese der zuständigen Behörde oder einer Polizeidienststelle straffrei zu übergeben. Der im Juli 2017 geänderte § 58 Absatz 7 Satz 1 und Absatz 8 Satz 1 im Waffengesetz enthält eine Amnestie-Regelung zur straffreien Abgabe von unerlaubt im Besitz befindlichen Waffen und Munition. Die Medien hatten darüber im Juli 2017 berichtet. Allerdings gibt es Ausnahmen. Die Amnestieregelung greift nicht, wenn der bisherige Besitzer der Waffe oder Munition vor der Unbrauchbarmachung, Überlassung oder Übergabe Kenntnis über die Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens wegen des unerlaubten Besitzes hat oder damit rechnen musste.
Bei der letzten Amnestieregelung waren viele Erbstücke oder andere ältere Waffen unter den abgegebenen Waffen. Den Besitzern dieser illegalen Waffen soll durch die Amnestie ein Anreiz gegeben werden, die Illegalität zu beenden. Die Zahl der im Umlauf befindlichen Waffen und Munition zu reduzieren, ist ebenfalls ein Grund für die Amnestie-Regelung.
Personen, die die Amnestieregelung in Anspruch nehmen wollen und im Landkreis Celle wohnen, können sich unter Tel. (05141) 916-1026 melden. Für in Celle wohnhafte Personen ist die Stadt Celle unter Tel. (05141) 12-3222 zuständig.
Es wird davon abgeraten, Waffen ohne Terminvereinbarung selbstständig zum Landkreis Celle zu bringen. Ein Waffentransport ist mit erheblichen Risiken verbunden. Der Landkreis bietet daher im Bedarfsfall die kostenlose Abholung der Waffen an.


Montag, 2. Januar 2018

Der Rettungsdienst im Landkreis Celle wird 2018 neu ausgeschrieben

CELLE.  Der Rettungsdienst im Landkreis Celle wird 2018 neu ausgeschrieben. Der Landkreis Celle erarbeitet zudem derzeit einen neuen Bedarfsplan, um die Versorgung der Bevölkerung in diesem Bereich auch künftig sicherzustellen.
Das dafür beauftragte Bedarfsplangutachten liegt nun vor; es enthält vor allem die Standortplanung der Rettungswachen und die Anzahl der Fahrzeuge, die nötig sind. Dabei müssen die Standorte der einzelnen Rettungswachen so platziert sein, dass jeder Einsatzort innerhalb von 15 Minuten erreicht werden kann. Der Gesetzgeber sieht diese Frist vor und hat festgelegt, dass in mindestens 95 von 100 Einsätzen diese Zeit eingehalten werden muss. Da noch zwei Minuten für die Notrufbearbeitung und die Ausrückezeit gerechnet werden müssen, liegt die Fahrzeit, die zur Verfügung steht, bei maximal 13 Minuten.
Bisher hat der Landkreis Celle mit den Nachbarlandkreisen Uelzen und Gifhorn in einigen Bereichen zusammengearbeitet, um diese Hilfsfristen sicherzustellen. „Da sich das Einsatzaufkommen aber erhöht und die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Leistungen aus den Nachbarkreisen nicht mehr vollständig gewährleistet ist, will der Landkreis künftig das gesamte Gebiet wieder in eigener Regie abdecken“, sagt Landrat Klaus Wiswe.
Um die Fahrzeiten genau zu ermitteln, hat es vor einiger Zeit eine Testbefahrung des gesamten Straßennetzes gegeben. Die Zeiterfassung umfasste über 1.000 Kilometer Straße. Auf Grundlage dieser Befahrung wurde jetzt noch einmal eine Simulation vorgenommen, um die aktuellen Fahrzeiten zu ermitteln. Zudem wurde das Einsatzaufkommen eines Jahres ausgewertet.
Dabei wurde festgestellt, dass die Abdeckung in großen Teilen ausreichend ist. Allerdings können die Hilfsfristen im Bereich Hohne und Spechtshorn sowie Unterlüß mit den gegenwärtigen Standorten nicht immer eingehalten werden. Daher schlagen die Gutachter eine Verlegung der Wache in Wienhausen nach Lachendorf vor. Außerdem soll ein Fahrzeug aus der Station in Beckedorf nach Hermannsburg verlegt werden. Die Rettungswache in Winsen soll innerhalb des Ortes verlegt werden. Mit Hilfe dieser Verschiebungen erwartet der Gutachter, dass die Hilfsfrist wieder im gesamten Landkreis im vorgegeben Rahmen von 15 Minuten liegen wird.
Unabhängig davon wird auch der Rettungsdienst neu ausgeschrieben, weil die bisherige Beauftragungszeit am 30. September 2018 ausläuft. Der Gesetzgeber sieht hier in regelmäßigen Abständen Neuvergaben vor. Das letzte Mal wurden diese Leistungen 2008 beauftragt. Inzwischen hat sich das Vergaberecht für rettungsdienstliche Leistungen auf nationaler und europäischer Ebene so verändert, dass der Landkreis zur Sicherheit eine Anwaltskanzlei eingeschaltet hat, um Handlungsempfehlungen zu erarbeiten und das Verfahren zu begleiten.
Die Gutachter haben ein förmliches Vergabeverfahren empfohlen. Dieses wird derzeit vorbereitet. Dafür ist die Festlegung der Standorte wichtig, weil natürlich entschieden werden muss, wie viele Rettungsfahrzeuge wo vorgehalten werden müssen. Finanziert wird der Rettungsdienst des Landkreises Celle vollständig durch die Krankenkassen als Kostenträger.


Freitag, 29. Dezember 2017

Landkreis Celle saniert Straßen und Radwege – Gesamtinvestitionen von fast 2,7 Millionen € vorgesehen

LANDKREIS CELLE.  Der Kreistag hat auf Vorschlag der Landkreisverwaltung am 19. Dezember 2017 im Haushaltsentwurf auch die Sanierung beziehungsweise den Ausbau zahlreicher Straße beschlossen. Insgesamt sind Investitionen von knapp 2,7 Millionen € vorgesehen. Anbei ein Überblick über die wichtigsten Projekte.
Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Jarnsen: 2018 ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt Jarnsen (K 42 / K 80) vorgesehen. Die Fahrbahn und Nebenanlagen sollen erneuert werden. Außerdem muss Regenwasserentsorgung neu erstellt werden. Die Baukosten werden auf rund 1.65 Millionen € geschätzt. Fördermittel nach dem „Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG)“ werden in Höhe von 790.000 € erwartet (da einige Anteile nicht förderfähig sind, zum Beispiel Planungskosten, wird von einem Fördersatz von 46 Prozent ausgegangen). Der Anteil der Gemeinde beläuft sich auf rund 280.000 €, der Landkreis muss ein Kostenanteil von rund 580.000 € übernehmen.
Für Unterhaltungs- und Bauarbeiten auf freien Strecken sind insgesamt 888.000 € vorgesehen. Damit sollen folgende Abschnitte in Stand gesetzt werden.
Die K 58 Nienhagen, Ortseingangsbereich von der neuen B 3 kommend für geschätzte 90.000 €. Die Fahrbahn weist starke Fahrspuren und Verdrückungen auf, Gossen und Ränder müssen ausgebessert werden. Die teilweise Erneuerung der Tragschicht und der Gossen ist erforderlich.
Die K 81, Kreisverkehrsplatz Baven, mit Anschlüssen für 190.000 € (alle Ansätze sind Schätzwerte. Erst die Ausschreibung wird zeigen, was die Maßnahme wirklich kostet). Die Fahrbahn weist Aufbrüche und Substanzverluste auf. Nach dem Abfräsen der Deckschicht soll eine neue Binder- und Deckschicht aufgebracht werden. Die Fahrbahndecke soll bis zum Anschluss an die L 280 erneuert werden.
Die K 54 zwischen Bröckel und Wiedenrode für 344.000 €. Die Fahrbahn weist Verdrückungen, Fahrspuren und Absackungen an den Fahrbahnrändern auf, eine weitere Unterhaltung ist aus Sicht der Fachleute nicht wirtschaftlich. Nach dem Abfräsen der Deckschicht erfolgt ein Neuaufbau von Binder und Decke in einer Stärke von acht Zentimetern.
Die K 17 in der Ortsdurchfahrt Lutterloh für 264.000 €. Die Fahrbahn weist einen Substanzverlust auf, nach dem Abfräsen werden Binder und Decke neu aufgebaut. Die verdrückten Gossen und Borde sollen reguliert werden.
Sollten im Winterhalbjahr extreme Schäden an anderen Straßenabschnitten auftreten, können sich Maßnahmen verschieben.
Außerdem ist die Erhaltung der vorhandenen Radwege ein weiteres Vorhaben, das der Kreis jedes Jahr vorantreibt. Das Alter des Wegenetzes ist sehr unterschiedlich. Bereits ab 1980 wurden die ersten kreisstraßenbegleitenden Betonwege erstellt, die damals noch mit 1,60 Meter Breite gebaut wurden. Diese ersten Wege werden auch in den nächsten Jahren erneuert werden müssen (älter als 30 Jahre, Abschreibung erfolgt über 25 Jahre). Um das kreisstraßenbegleitende Wegenetz zu erhalten, ist ein kontinuierliches Erhaltungsprogramm geplant.
Folgende Erneuerungen von vorhandenen Radwegen, die dringend sanierungsbedürftig sind, sollen 2018 durchgeführt werden. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 148.400 &euro.
An der K 50 Ortslage Bockelskamp für 52.800 €. Es liegen verdrückte Pflasterbereiche vor, der Wasserabfluss ist nur bedingt gewährleistet. Das vorhandene Pflaster wird aufgenommen, der Unterbau saniert und neues Betonpflaster verlegt.
An der K 34 Habighorster Höhe für 48.000 €. Verdrückte Pflasterbereiche werden aufgenommen, der Unterbau saniert und neues Betonpflaster verlegt.
An der K 50 Wienhausen im Bereich Kloster bis zum Sportplatz für 47.600 €. Die verdrückten Betonplatten werden aufgenommen, der Unterbau profiliert und Betonpflaster mit Tiefborden neu gesetzt.



Vorsicht beim Umgang mit Feuerwerkskörpern! – Ratschläge der Brandschutzprüfer des Landkreises zum Jahreswechsel

CELLE.  Seit Donnerstag dürfen wieder Feuerwerkskörper für Silvester verkauft werden. Damit die Geister des alten Jahres aber unfallfrei durch die Feuerwerkskörper vertrieben und das neue Jahr begrüßt werden, gilt es ein paar Regeln zu einzuhalten. Die Brandschutzprüfer des Landkreises empfehlen folgende Verhaltensregeln im Umgang mit Feuerwerkskörpern:
Hinweise auf den Verpackungen sollten vor dem Gebrauch der Feuerwerkskörper auch wirklich gelesen werden. Anweisungen zum Abstand und Umgang mit Knallkörpern, Raketen und anderen Feuerwerksartikeln, die als Tisch- oder als Außenfeuerwerk Anwendung finden, sollten dringend berücksichtigt werden. Besonders in engen Straßenzügen und ländlichen Wohngebieten mit Scheunen und Ställen sind diese Regeln zu beachten. In der Vergangenheit hat es immer wieder Brände an landwirtschaftlichen Gebäuden gegeben, die durch fahrlässigen Umgang mit Feuerwerk entstanden sind.
Das Abrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten. Die Stadt Celle hat auf Grund dieser Regelung eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Benutzung von Feuerwerkskörpern in der Altstadt erlassen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass der Gebrauch von „Himmelslaternen“ seit April 2009 in Niedersachsen ebenfalls untersagt worden ist.
Große Vorsicht ist auch geboten beim Umgang mit Tischfeuerwerk. Papiertischdecken und Dekorationen entzünden sich sehr leicht. Weiterhin ist der Umgang mit offenem Feuer wie Kerzen nicht gefahrlos. Beim Verlassen des Raumes sollten solche Feuer gelöscht werden, denn durch Zugluft in Verbindung mit offenem Feuer kann sehr schnell eine Brandausbreitung entstehen. Auch Weihnachtsdekorationen und Gestecke sind zum Jahreswechsel schon sehr trocken und somit leicht entzündlich. Haus- oder Wohnungsinhaber sollten in diesem Zusammenhang an die Bereithaltung von Löschmittel im Haus denken: Ein Eimer oder Gießkanne mit Wasser oder sogar ein moderner Schaumfeuerlöscher kann viel Geld und Ärger ersparen.
Um sofort auf einem Schwelbrand im Haus aufmerksam zu werden, sind unter anderem seit Ende 2015 Rauchwarnmelder in den Wohnungen Pflicht. Diese kleinen, leicht an der Decke anzubringenden, Geräte können im Brandfall Leben retten, wie es vor einigen Tagen bei einem Feuer in Eschede der Fall war. Heute ist nicht mehr unbedingt das Feuer lebensbedrohlich, sondern eher der giftige Rauch, der durch Brandzersetzung besonders bei den vielen Kunststoffen entsteht. Wer noch keine Rauchmelder hat, sollte sich oder Freunde beim nächsten Geburtstag, der nächsten Einweihung oder zu Weihnachten einen Rauchmelder zu schenken.


Mittwoch, 27. Dezember 2017

Vorschieben von anderen bei Verkehrsverstößen kein Kavaliersdelikt – Straßenverkehrsamt des Landkreis Celle bearbeitet jedes Jahr rund zehn Verdachtsfälle

CELLE.  „Ich war das nicht, mein Vater ist gefahren.“ Mit solchen oder ähnlichen Aussagen versuchen im Jahr etwa zehn Fahrzeugführer, einem Bußgelbescheid beim Straßenverkehrsamt des Landkreises Celle gegen sich abzuwenden. Immer wieder haben die Mitarbeiter die Situation, dass in Anhörungsverfahren zu Verkehrsordnungswidrigkeiten vom Halter des Fahrzeugs andere Personen als Fahrer zum Tatzeitpunkt angegeben werden. „Dass jemand anderes als der Halter gefahren ist, kommt natürlich oft vor. Einem anderem Fahrer aber einen Verkehrsverstoß zuordnen zu wollen, obwohl er ihn nicht begangen hat, ist kein Kavaliersdelikt“, betont Bernd Janz, Leiter des Straßenverkehrsamtes.
Dabei ist die Gefahr, dass der Versuch entdeckt wird, sehr hoch. In allen Fällen, in denen der Halter einen anderen Fahrer benennt, fordern die Mitarbeiter grundsätzlich ein Passfoto des Kfz-Halters beim zuständigen Einwohnermeldeamt an. Bei offensichtlichen Unstimmigkeiten der Angaben wird der Halter vom Landkreis Celle bei der Staatsanwaltschaft Celle wegen falscher Verdächtigung eines Dritten angezeigt. Offensichtliche Unstimmigkeiten gibt es zum Beispiel, wenn das Alter der angegebenen Person nicht zum Tatfoto passt, oder das Tatfoto mit dem Passfoto des Halters eine große Übereinstimmung hat.
Bei der Staatsanwaltschaft wird die Anzeige dann geprüft. „Falsche Verdächtigung eines Dritten“ ist dabei eine Straftat nach § 164 Strafgesetzbuch. Der maximale Strafrahmen ist dort, sollte das Gericht zu dem Schluss kommen, dass es sich um einen minderschweren Fall handelt, mit drei Monaten bis fünf Jahren Gefängnis festgelegt oder es wird ein Bußgeld festgelegt. In den letzten aktuellen Fällen wurden die Urheber dieser Straftaten zu einer Geldbuße im vierstelligen Bereich verurteilt.



Bewerber für spannende Jobs gesucht

CELLE.  „Du willst nicht für jeden arbeiten, dann arbeite doch einfach für alle.“ Unter diesem Motto wirbt das Celler Kreisjugendamt um Nachwuchskräfte.
„Viele denken beim Jugendamt nur an Kinderschutz, aber die Arbeit hier hat viel mehr Facetten“, sagt Dagmar Wiese-Cordes, Leiterin des Kreisjugendamtes. Die Aufgabenpalette reicht von Kindertagespflege über Verwaltungsarbeit bis hin zur Jugendhilfe-Planung und Controlling.
Um für diese Arbeit zu werben, haben sich acht Mitarbeiter des Celler Kreisjugendamtes zur Verfügung gestellt. Ein Profifotograf hat sie ins richtige Bild gesetzt. Zusammen mit einem kurzen prägnanten Satz zu ihrer Tätigkeit, werden sie jetzt auf Plakaten Werbung für die Arbeit im Celler Kreisjugendamt machen. „Ich finde es toll, dass sich so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Aktion zur Verfügung gestellt haben“, sagt Wiese-Cordes.
Die Plakate mit den Celler Mitarbeitern sollen in Schulen, Universitäten und überall dort ausgehängt werden, wo junge Leute unterwegs sind, die sich für so einen Karriereweg interessieren könnten. „Wir möchten dabei auch ganz gezielt junge Menschen in Celle und Umgebung ansprechen, um ihnen zu zeigen, dass man nicht unbedingt in eine Großstadt gehen muss, um ein spannendes und vielseitiges Tätigkeitsfeld zu haben“, so die Jugendamtsleiterin. Möglich ist beim Landkreis Celle zum Beispiel auch ein duales Studium „Soziale Arbeit“ oder „Public Administration oder Public Management“, bei dem Praxis und Theorie optimal verknüpft werden.
In ihrem Team im Kreisjugendamt gibt es derzeit um die 100 Mitarbeiter. Mit dabei sind unter anderem, Verwaltungsfachangestellte, Psychologen und Sozialpädagogen. Mit der persönlichen Werbung will das Jugendamt mittelfristig dafür sorgen, dass es genügend Fachpersonal gibt. „Auch wir müssen der demografischen Entwicklung entgegenwirken und diese Werbekampagne ist da ein Baustein“, so Wiese-Cordes.
Wer Interesse an einer Ausbildung im Jugendamt oder beim Landkreis Celle generell hat, kann sich auf der Homepage des Landkreises unter Arbeitgeber Landkreis Celle oder bei Nadine von Hörsten unter Tel. (05141) 916-9431 oder per Mail (Nadine.vonHoersten@LKCelle.de) informieren.
Die Plakat-Aktion mit den Celler Mitarbeitern geht zurück auf eine Initiative der „Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter“. Rund 46.000 Menschen arbeiten deutschlandweit in rund 600 Jugendämtern, um das Leben von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien besser zu machen.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Landkreis Celle übernimmt Ausschreibungen für alle Kommunen – Stadt Celle übergibt Spezialaufgabe Anfang des Jahres

CELLE / LANDKREIS CELLE.  Das Vergaberecht für Städte und Gemeinden wird immer komplexer. Viele Rechtsvorschriften und Vorgaben sowie Fristen müssen von den Kommunen beachtet werden. Der Landkreis Celle hat deshalb schon seit 2009 eine „Zentrale Vergabestelle (ZVS)“ für die Kreisverwaltung eingerichtet und seit 2015 auch für die meisten seiner Kommunen diese Aufgabe übernommen. Jetzt hat sich die Stadt Celle entschieden, diesem Verbund ebenfalls beizutreten. Der Landkreis wird die Ausschreibungen für die Stadt sowie die Celler Stadtentwässerung und die Zuwanderungsagentur ab 1. Januar 2018 übernehmen. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter ab 2018 auch die Ausschreibungen für die Wirtschaftsbetriebe der anderen Kommunen durchführen.
Insgesamt werden dann im Gebäude an Trift 28 von sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 500 Vergabeverfahren abgewickelt. „Durch die Zusammenführung hat der Landkreis zwar höhere Aufwendungen. Ich sehe aber viele Vorteile, die der Region insgesamt nutzen. Deshalb ist die Bündelung dieser so wichtigen und gleichzeitig hochkomplexen Aufgabe richtig“, sagte Landrat Klaus Wiswe.
Celles Bürgermeister, Jörg Nigge, sieht in der Entscheidung für die Stadt nur positive Effekte. „Die Fachkenntnisse in diesem Bereich für alle Kommunen zusammenzuführen, ist der richtige Schritt. Gleichzeitig wird der Haushalt der Stadt Celle entlastet, was uns unserem Ziel wieder näher bringt, die schwarze Null bald zu erreichen“, sagte Nigge.
Die Vorteile der zentralisierten Durchführung der Vergabeverfahren liegen in der Bündelung von Spezialwissen sowie Synergieeffekte durch die größeren Einheiten. „Wir können bestimmte Leistungen für Kommunen zum Beispiel auf Wunsch gemeinsam ausschreiben und so bessere Konditionen erzielen“, erläutert der Erste Kreisrat Michael Cordioli. Außerdem müssen Leistungsverzeichnisse für bestimmte Ausschreibungen nicht von jeder Kommune neu erstellt werden.
Für die Städte und Gemeinden sowie den Landkreis lohnt sich die „ZVS“ auch, weil es eine höhere Rechtssicherheit gibt. Die Mitarbeiter der ZVS stehen bei den Verfahren im direkten Kontakt mit dem Rechnungsprüfungsamt, um mögliche Probleme gleich im Vorfeld zu vermeiden. Außerdem wird einer möglichen Einflussnahme von einzelnen Unternehmen auf den Vergabeprozess entgegengewirkt, weil Firmen nicht auf einzelne Sachbearbeiter treffen, sondern gleich auf ein ganzes Team, in dem jedes Verfahren mehrfach geprüft wird.
Die Arbeit in den „ZVS“ umfasst unter anderem die Beratung der Fachbereiche und Kommunen des Landkreises, das Vorbereiten und Durchführen von nationalen und EU-weiten Vergaben, die Überprüfung der verschiedenen Leistungsverzeichnisse auf Vollständigkeit und Plausibilität sowie der Einhaltung der vergaberechtlich relevanten Vorgaben.
Auch für die Unternehmen soll es ab dem kommenden Jahr einfacher werden. Zur weiteren Verbesserung des Dienstleistungsangebotes hat die „ZVS“ ein anwenderfreundliches System aufgebaut, das den Bietern mit der schrittweisen Einführung ab Januar 2018 erleichtert, an den Ausschreibungen in elektronischer Form teilzunehmen. Dies sichert langfristig die wettbewerbsfördernde und objektive Vergabe.


Montag, 18. Dezember 2017

Zwischen Hohnhorst und Eldingen:
Landrat weiht neuen Radweg ein –
Investitionen von 1,18 Millionen € über zwei Jahre

LANDKREIS CELLE.  Den neuen Radweg zwischen Hohnhorst und Eldingen weihte Landrat Klaus Wiswe zusammen mit Vertretern der Gemeinden am 18. Dezember 2017 offiziell ein. Mit dem Abschluss der Arbeiten an dem Radweg entlang der K 39 erfüllt der Kreis einen langjährigen Wunsch aus den Ortschaften. Eldingen wird durch ein Radwegenetz an den Kreisstraßen jetzt mit Lachendorf verbunden. Die Orte Jarnsen, Hohnhorst, Wohlenrode und Ziegelei sind ebenfalls miteinander und an Eldingen und Lachendorf angeschlossen.

Der jetzt fertiggestellte Bauabschnitt umfasst 3,7 Kilometer. 2016 war bereits der Radweg an der K 42 zwischen Jarnsen und Hohnhorst auf einer Länge von 2,6 Kilometern gebaut worden. Innerhalb von zwei Jahren wurde so dort eine 6,3 Kilometer lange Radwegverbindung erstellt. Insgesamt wurden von Land, Landkreis Celle und den Kommunen in den vergangenen zwei Jahren 1,18 Millionen € investiert. Für den jetzigen Bauabschnitt lagen die Kosten bei 638.000 €. Davon wurden rund 320.000 € über Fördermittel aus dem „Niedersächsisches Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG)“ finanziert. Die Gemeinden und der Landkreis beteiligten sich mit jeweils rund 160.000 €.
Der neue Weg ist 2,50 Meter breit und in Asphaltbauweise umgesetzt. In der Ortslage Wohlenrode mit der Lachte-Querung wurden Pflastersteine verwendet.
Die starken Regenfälle diesen Jahres, die seit dem Sommer immer wieder auftraten, haben die Bauarbeiten leicht verzögert. Ursprünglich sollte die Fertigstellung schon am 10. Oktober sein, sie hatte sich jetzt auf den 1. Dezember verschoben.


Donnerstag, 14. Dezember 2017

Kreisarchiv über die Feiertage zu

CELLE.  Das Kreisarchiv hat von Donnerstag, 21. Dezember 2017, bis zum 7. Januar 2018 geschlossen. Ab Montag, 8. Januar, ist das Archiv wieder zu den normalen Öffnungszeiten für die Besucher da. Diese sind: Montag und Dienstag von 08:00 bis 16:00, Mittwoch und Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr und Donnerstag von 08:00 bis 17:00 Uhr.





Letzte Änderung:  15.01.2018
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