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FOTOS: FREIWILLIGE FEUERWEHR CELLE
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Pressemeldungen der Freiwilligen Feuerwehr Celle ...
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| Mittwoch, 22. Februar 2012 |
Großeinsatz: Acht Verletzte bei Feuer in ehemaligem Hotel
CELLE. Am 21. Februar 2012 um 23:10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort Zimmerbrand vermisste Personen im Gebäude in die Hannoversche Straße alarmiert.
Bei dem Einsatzobjekt handelte es sich um ein ehemaliges Restaurant mit Hotel. Straßenseitig befand sich das ehemalige Restaurant. Rückseitig ein Anbau mit Hotelzimmern. Diese und der Restaurantbereich wurden als Wohnräume genutzt. Das Gebäude war stark verwinkelt. Mehrere Wohnungen waren stark vermüllt.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle drang dichter Qualm aus dem Gebäude. An einem Fenster im 1. Obergeschoss war eine Person zu erkennen. Weitere Personen, unbekannter Anzahl, befanden sich noch im Gebäude. Lage und Ausdehnung des Brandes waren unbekannt.
Durch den Einsatzleiter wurden sofort mehrere Alarmstufen-Erhöhungen veranlasst. Im Verlauf des Einsatzes wurde Vollalarm für die Celler Hauptwache gegeben sowie die Freiwillige Feuerwehr Westercelle alarmiert.
Die am Fenster befindlich Person wurde über eine Steckleiter gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Sofort gingen Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Sie mussten sich in dem komplett verqualmten, stark verwinkelten und vermüllten Gebäude orientieren. Insgesamt konnten durch die Kräfte der Celler Feuerwehr acht Personen aus dem Gebäude gerettet werden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Außerdem wurden mehrere Kleintiere durch die Feuerwehr gerettet.
Während des gesamten Einsatzes war es unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befinden. Insgesamt waren 21 Personen hier gemeldet. Ein abschließende Absuche des gesamten Objektes am Ende des Einsatzes verlief glücklicherweise negativ.
Der Rettungsdienst richtete an der Einsatzstelle eine Verletztensammelstelle ein. Durch den Rettungsdienst wurde MANV 1 ausgelöst. Es lag ein Massenanfall an Verletzten vor. Drei Personen wurden durch den Rettungsdient in ein Celler Krankenhaus gebracht. Die restlichen Verletzen wurden durch den Rettungsdienst und Notfallseelsorger des Ev.-luth. Kirchenkreises Celle betreut. Diese hatten erst am Montag ein Informationsabend mit der Feuerwehr gehabt.
Der Brandherd lag im Erdgeschoss des rückseitigen Hotelanbaus. Das Feuer hatte sich über das 1. Obergeschoss bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Parallel zur Menschrettung leitete die Feuerwehr die Brandbekämpfung ein. Hierbei kamen mehrere Atemschutzgerätetrupps und C-Rohre zum Einsatz. Im engen Hof des Gebäudes wurde das Fahrzeug 10-33 in Stellung gebracht. Hierbei handelt es sich um ein besonders für enge Gassen und Höfe konzipierte Drehleiter mit Korb.
Während des Einsatzes wurden insgesamt drei Drehleitern eingesetzt. Zwei Drehleitern gingen straßenseitig zur Menschrettung in Stellung. Die dritte Drehleiter wurde im Bereich des Hotelanbaus zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Das Deutsche Rote Kreuz stellte während des Einsatzes die Versorgung der Einsatzkräfte mit Kalt- und Warmgetränken sicher.
Informationsaustausch von Feuerwehr und Notfallseelsorgern
CELLE. Am Montag, den 20. Februar 2012 trafen sich daher Notfallseelsorger des Ev.-luth. Kirchenkreises Celle und Vertreter von Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Celle zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. Zunächst informierten sich die Seelsorger über die Technik der Feuerwehr.
Hierbei erhielten sie durch die Celler Feuerwehr einen Einblick in die Arbeit der Führungsgruppe Einsatzleitung und die Technik des Einsatzleitwagens 2 sowie in die moderne Technik des Rüstwagens und eines Löschgruppenfahrzeuges.
Anschließend wurden die Strukturen und Aufgaben der Notfallseelsorge und der Feuerwehr erörtert. Das Vorgehen im Einsatzfall und die Zusammenarbeit der Organisationen besprochen und diskutiert.
| Freitag, 17. Februar 2012 |
Feuer mit Menschengefährdung in der Altstadt
CELLE. Am 17. Februar 2012 um 14:16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort Wohnungsbrand in die Straße Am Heiligen Kreuz in der Celler Altstadt alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle war eine Wohnung im 1. OG eines Mehrfamilienhauses verqualmt. Die Bewohnerin befand sich noch in der Wohnung. Sofort gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung über den Hausgang in das Gebäude vor. Hierbei kam ein Trupp unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Als zweiter Angriffsweg ging eine Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung. Auch hier kam ein Atemschutzgerätetrupp zum Einsatz. Die Bewohnerin der Brandwohnung konnte die Wohnung selbständig verlassen. Sie kam den Einsatzkräften im Treppenhaus entgegen, wurde aus dem Gebäude begleitet und dem Rettungsdienst übergeben. Die Brandursache war schnell gefunden. Ein vergessener Gegenstand auf dem Herd. Das Feuer konnte mit einem Kleinlöschgerät gelöscht werden. Die Wohnung wurde mit einem Drucklüfter belüftet.
| Donnerstag, 9. Februar 2012 |
Eisrettung geübt
CELLE. Bei eisigen Temperaturen mussten die Einsatzkräfte am Donnerstagabend zu einem nassen Einsatz in die Celler Altstadt ausrücken. Um 21:59 Uhr wurde die Feuerwehr in die Bergstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle floss aus dem Hofdurchgang eines unbewohnten Fachwerkhauses Wasser auf die Straße und gefror zu Eis. Im Hofdurchgang war zu erkennen, dass das Wasser durch die Decke kam. Zunächst musste durch die Feuerwehr ein Zugang in das betroffene Wohn- und Geschäftsgebäude geschaffen werden. Hierzu wurden zwei Tore mit Hilfe von technischem Gerät geöffnet. Zum Abstreuen des vereisten Gehweges und der Straße wurde ein Streuwagen der Straßenmeisterei angefordert. Der örtliche Energieversorger sperrte den Hausanschluss ab, der Wasseraustritt konnte somit gestoppt werden. Über eine Steckleiter und ein Fenster drangen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in die im Obergeschoss liegenden Wohnräume ein. Ursache war ein vermutlich auf Grund der eisigen Temperaturen geplatztes Heizungsrohr.
Eisrettung geübt
CELLE. Seit mittlerweile einer Woche hat in Europa der Winter zugeschlagen, mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Viele Seen, Flüsse und Bäche sind von einer durchgehenden Eisfläche überzogen. Doch der Anschein trübt. Denn meist ist das Eis noch viel zu dünn, um das Gewicht eines Menschen zu tragen. Außerdem ist das Eis nicht an jeder Stelle gleich dick. Die Feuerwehr rät daher nur freigegebene Gewässer zu betreten.
Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, übten die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr am Samstagvormittag die Eisrettung im Freibad des Celler Badelandes. Denn der Einsatz bei einer Eisrettung birgt auch für die Retter viele Gefahren. Hier natürlich auch an erster Stelle die Gefahr des Einbrechens. Um eingebrochene Personen schnell und sicher retten zu können, verfügt die Freiwillige Feuerwehr Celle über spezielles Einsatzgerät. Mit einem Eisretter gleiten die Retter zur Unglücksstelle und können die im Eis eingebrochenen Personen aus dem Wasser ziehen. Die Einweisung erfolgte durch die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle.
Zusätzlich konnten die Taucher der Celler Feuerwehr die Veranstaltung zum Eistauchen nutzen und so die Suche und Rettung von Personen unter geschlossenen Eisflächen üben.
Jahreshauptversammlung Hohe Einsatzbelastung der Altstadtfeuerwehr 426 Einsätze in 2011
CELLE. Mit 40.000 Dienststunden und 426 Einsätzen hat die Freiwillige Feuerwehr Celle wieder ein strammes Dienstjahr absolviert. Auf der Mitgliederversammlung der Hauptwache legte Ortsbrandmeister Bernd Müller den Jahresbericht vor. Große Fortschritte macht der Neubau auf dem Saarfeld, das Richtfest soll im April stattfinden und noch vor Weihnachten will man in das neue Haus umziehen. Dabei hofft Müller auch auf neue Mitglieder, die den Weg in die ehrenamtliche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Celle finden.
Die Stimmung der Feuerwehrleute war gut, als am Samstag die 148. ordentliche Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr in den beengten Räumen der Hauptwache stattfand. Vor rund 200 Mitgliedern und Gästen gab es einen umfangreichen Jahresbericht und zahlreiche Beförderungen. Auch ein neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde gewählt.
In seinem Jahresbericht hob der Ortsbrandmeister Bernd Müller die anhaltend hohe Einsatztätigkeit hervor. Unverändert versehen 147 aktive Männer und Frauen den Dienst in der Feuerwehr, hinzu kommen 22 Jugendliche und 70 Mitglieder der Altersabteilung. Mit 239 Mitgliedern ist die Ortsfeuerwehr die Größte im Kreis Celle. Dem gegenüber gibt es allerdings nur 43 Fördernde Mitglieder, die die Arbeit der Helfer durch ihre Spenden unterstützen. Viel zu wenige so Müller, für eine so große Stadt. Dabei mussten die Helfer zu 426 Einsätzen ausrücken, gegenüber 418 im Jahr davor, eine leichte Steigerung. Es waren 4 Großfeuer zu bekämpfen (3 im Vorjahr), 16 Mittelfeuer (15) und 110 Kleinfeuer (113). 168 mal hieß es technische Hilfeleistung (165) und 71 mal Fehlalarm (66). 11 Einsätze waren im Landkreis Celle durch nachbarliche Löschhilfen erforderlich (13) und bei 46 Einsätzen unterstütze die Hauptwache die übrigen Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet. Daneben gab es unzählige andere Veranstaltungen, so z. B. allein 325 Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen, über 30 Veranstaltungen der Brandschutzerzieher und über 100 Ausbildungs- und Übungsdienste. Die Summe der Dienststunden addierte sich leicht auf wieder ca. 40.000 Stunden.
Freuen konnte man sich auch über die im vergangenen Jahr neu in Dienst gestellte Drehleiter, einer der wenigen in Deutschland, die speziell für die Celler Altstadt mit einem Gelenkteil und in niedriger Bauart ausgeführt wurde, um so auch Hinterhöfe und enge Durchfahrten zu erreichen. Die Ausrüstung bezeichnete Müller als gut und vorbildlich, so wie auch die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, die durch Stadtrat Stephan Kassel vertreten war und der Politik im Feuerschutzausschuß, deren neuer Vorsitzenden Michael Schwarz ein Grußwort sprach. Eng auch die Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehr, was die nachbarlichen Löschhilfen im Landkreis beweisen, der stv. Kreisbrandmeister Walter Strothmann wies in seinem Grußwort auch auf die Arbeit der Feuerwehr-Einsatzleitstelle und der Feuerwehrtechnischen Zentrale hin. Das neue Alarmierungssystem funktioniert reibungslos und störungsfrei im gesamten Stadtgebiet, betonte in seinem Grußwort der stellvertretende Stadtbrandmeister Olaf Mackensen.
Ein Schwerpunkt für das Jahr 2012 bildet laut Müller natürlich der Umzug in die neue Wache und die damit verbundenen Vorbereitungen. Als wesentlich für die Zukunft nannte Müller in diesem Zusammenhang die gegenläufige Gestaltung des Nordwalles, damit die Anfahrt der Feuerwehrleute aus dem Norden und Westen zur neuen Wache schneller erfolgen kann. Der Umweg über den Südwall kostet zuviel Zeit, bei einer Hilfsfrist von 12 Minuten vom Alarm bis zum Löschangriff am Einsatzort kann man leicht ausrechnen, welche Zeit hier allein für die Anfahrt mit dem privaten Pkw zum Feuerwehrhaus verlorengeht.
Als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister wurde Jan Höner zu Guntenhausen gewählt, der löst ab Sommer den langjährigen Stellvertreter Ulrich Persuhn ab, der dann aufgrund der Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird.
Im Anschluss an den Jahresbericht wurden zahlreiche Feuerwehrleute ernannt und befördert. So wurden Malte Pöhland, Patrick Frohms und Thorsten Sühring zu Feuerwehrleuten ernannt, Günther Karras, Mike Dumon, Mathias Deininger, Ingo Rosenthal, Dennis Albat,Tobias Ehlert, Christoffer Tolzmann, Niklas Wohlers und Jörn Wietig wurden Oberfeuerwehrmänner. Hauptfeuerwehrfrauen und –männer wurden Sven Sünnemann, Eike Gertig, Tanja Schween, Andre Schmidt, Kay Simon Kasten, Sven Heine, Anneke Hagedorn und Mark Zielke. Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurden Stefan Bewersdorff, Thorsten Grove, MarcusStammwitz, Andre Möllendorf und Jens Michel Merchel befördert. Oberlöschmeister wurde Henrik Erler, Hauptlöschmeister Arne Rehkopf und Brandmeister Sven Erikson. Geehrt für eine 40jährige Mitgliedschaft wurde Georg Heick und in den Reserverzug traten Jürgen Borek und Rolf Köhler nach 40 Jahren aktiver Dienstzeit.
Pkw gegen Hauswand
CELLE. Am 15. Januar 2012 um 14:33 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle mit dem Einsatzstichwort Pkw gegen Hauswand in die Schulzestraße / Ecke Deneckestraße alarmiert.
Ein Pkw war in einer 90 Grad-Kurve von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen eine Hauswand gefahren. Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen der Brandschutz sichergestellt. Außerdem mussten auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen werden.
Hausputz bei den Störchen
CELLE. Am Samstag, 14. Januar 2012, unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Celle den Weißstorch-Beauftragten Hans-Jürgen Behrmann bei seiner Arbeit.
Bereits seit mehreren Jahren arbeiten der Weißstorch-Beauftrage und die Celler Feuerwehr zusammen, um u. a. junge Störche zu beringen.
Diesmal standen die Pflege und der Rückbau der Nester in Hohne und Ahnsbeck an. Die Nester mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 Metern waren zu hoch und schwer geworden und drohten daher samt Unterkonstruktion abzustürzen. Mit einer Drehleiter konnten die Nester schnell und unproblematisch zum Hausputz erreicht werden. Die ersten Störche werden Ende Februar / Anfang März aus ihren Winterquartieren zurückerwartet.
Letzte Änderung: 22.02.2012
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