Wussten Sie, dass im Landkreis Celle der Anteil an nichtdeutschen Einwohnern 6,35 Prozent beträgt? (Stand: 31. Dezember 2015)

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Die „Celler Scene“-Redaktion legt eine kleine Pause ein.
Es gibt keine regelmäßigen Aktualisierungen in dieser Rubrik
bis einschließlich Donnerstag, 25. Januar 2018.
Wir bitten um Verständnis!
 


Samstag, 30. Dezember 2017

Wichtig für Feuerwehr und Rettungsdienst:
Gut sichtbare Hausnummern ermöglichen schnelle Hilfe

CELLE.  In der dunklen Jahreszeit haben Feuerwehr und Rettungsdienst immer wieder Probleme, den Einsatzort schnell aufzufinden. Ein Grund dafür sind nicht vorhandene oder schlecht zu sehende Hausnummern. Insbesondere in den Straßen im ländlichen Raum sind die Zahlen häufig durch Sträucher und Baumbewuchs verdeckt. Teilweise fehlt die Nummerierung ganz. Es empfiehlt sich daher, Hausnummern von der Straße aus frei einsehbar zu halten. Auch für die Beleuchtung der Ziffern sollte gesorgt sein.

Damit im Notfall keine Zeitverzögerung für das Eintreffen des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr entsteht, sollten schon beim Anruf in der Leitstelle unter der Rufnummer 112 weitere wichtige Dinge beachtet werden. Dazu zählt nicht nur, dass der Name deutlich genannt, sondern auch der Unfallort genau beschrieben wird. Die geschulten Disponenten stellen je nach Bedarf dann weitere Fragen, um ein vollständiges Bild von der Situation vor Ort zu erhalten. Die Anrufer sollten in jedem Fall ruhig bleiben und so gut wie möglich antworten. Auf gar keinen Fall sollte das Gespräch mit der Leitstelle beendet werden, solange diese nicht dazu aufgefordert hat. Schon während des Telefongespräches werden die erforderlichen Kräfte über den Einsatzleitrechner ausgewählt und alarmiert.
Nach dem Telefonat sollte die Beleuchtung am und im Haus sowie an der Zufahrt angeschaltet werden. Außerdem ist es sinnvoll, einen Mitbewohner oder Nachbarn an die Straße zu schicken oder sich selbst dort zu postieren, um dem Rettungsdienst oder der Feuerwehr den direkten Weg zum Patienten oder Unfallort zu weisen. Das ist natürlich ganz besonders bei etwas abgelegenen Liegenschaften wichtig, denn in Notfällen ist Zeit ein entscheidender Faktor für die Erstversorgung eines Patienten oder die Schadensbegrenzung im Falle eines Brandes.


Dienstag, 12. Dezember 2017

Eschede:
Demonstration gegen Nazi-Treffen

CELLE / LANDKREIS CELLE (dgb).  Der „DGB Nord-Ost-Niedersachsen“ hat eine Kundgebung in Eschede gegen die dort stattfindenden Nazi-Treffen angemeldet. Die im „Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus“ organisierten Gruppen rufen unter dem Motto „Schluss mit den Nazi-Teffen!“ dazu auf, am 16. Dezember 2017 um 14:00 Uhr in Eschede an der Kreuzung Zum Finkenberg / Am Dornbusch gemeinsam gegen die Nazi-Treffen auf dem Hof des ortsansässigen „NPD“-Mitglieds Joachim Nahtz zu demonstrieren.
Alle Aktiven, die sich gegen diese ständigen Nazi-Aktivitäten im Ort positionieren, sind sich einig, dass es sich bei diesen Nazi-Treffen weder um „Privatvergnügen“, „Brauchtumsfeiern“ oder „Weihnachten auf dem Bauernhof“ handelt, sondern dass diese Treffen der Ideologie-Bildung und der Vernetzung dienen sowie der Stärkung der extremen rechten Szene nach innen und außen.


Montag, 4. Dezember 2017

„Ausbildungsreport 2017“:
Qualität in Betrieben und Berufsschulen steigern!

HANNOVER (dgb).  Ein Drittel der Auszubildenden in Niedersachsen leistet regelmäßig Überstunden. Knapp zehn Prozent davon erhalten weder einen Ausgleich durch Freizeit noch durch Bezahlung. Auch Auszubildende unter 18 Jahren müssen zum Teil wöchentlich mehr als 40 Stunden arbeiten (11,1 Prozent). Mehr als einem Viertel (28,3 Prozent) liegt kein betrieblicher Ausbildungsplan vor, eine Überprüfung der Ausbildungsinhalte ist ihnen daher nur schwer möglich. Mehr als jeder zehnte Azubi (12,1 Prozent) übt regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten aus. Die Abstimmung zwischen Betrieben und Berufsschulen ist oft schlecht. Das sind zentrale Ergebnisse des Reports zur Qualität der dualen Ausbildung, den die Jugend-Organisation des „Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)“ zum sechsten Mal in Niedersachsen vorstellt.
Ruben Eick, Leiter der Abteilung Jugend beim „DGB-Bezirk Niedersachsen–Bremen–Sachsen-Anhalt, betont: „Ein Viertel der Befragten ist nicht zufrieden mit der Qualität ihrer Ausbildung, teilweise verstoßen Betriebe sogar gegen Arbeitsschutzgesetze. Arbeitgeber klagen immer wieder, dass ihnen junge Fachkräfte fehlen. Die Betriebe müssen an der Wurzel des Problems ansetzen, indem sie mehr und besser ausbilden. Aufsichtsbehörden müssen gravierende Verstöße klar sanktionieren, sonst ändert sich nichts.“
Der Vorsitzende des „DGB-Bezirks Niedersachsen–Bremen–Sachsen-Anhalt Hartmut Tölle stellt fest: „Die duale Ausbildung bildet das Fundament für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Aber die Probleme bei der Qualität der Ausbildung bleiben ein Dauerthema. Die Politik darf nicht länger wegschauen. Wir brauchen einen Pakt für berufliche Bildung, der das Land, Schulträger und Betriebe verpflichtet, die Berufsschulen technisch zu modernisieren und für die notwendigen Lehrkräfte zu sorgen. Gute Ausbildung kostet Geld, deshalb ist eine branchenspezifische Umlagefinanzierung notwendig.“
Die Situation an den berufsbildenden Schulen bildet den diesjährigen Schwerpunkt des Ausbildungsreports. Weniger als die Hälfte der Befragten fühlt sich durch den Besuch der Berufsschule gut auf die theoretische Prüfung vorbereitet. Zwar bewerten knapp 60 Prozent die fachliche Qualität der Berufsschule als „sehr gut“ oder „gut“, aber die Abstimmung zwischen Betrieb und Berufsschule lässt überwiegend zu wünschen übrig. Alle drei Werte liegen unter dem Bundesschnitt.
Laura Pooth, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, sagt: „Was Gebäude und Lehrmittel, aber auch die personelle Ausstattung betrifft, leiden die Berufsschulen unter deutlichem Investitionsstau. Das hat negative Folgen für die Ausbildung der jungen Menschen. Der neue Kultusminister muss sich dringend die bessere Ausstattung der Berufsschulen auf die Fahnen schreiben. Die Berufsschulen brauchen Geld für mehr qualifiziertes Lehrpersonal sowie zeitgemäße Gebäude und Technik.“
An der repräsentativen Befragung der Gewerkschaftsjugend haben sich 1.211 Auszubildende aus 18 der häufigsten Ausbildungsberufe im Zeitraum von September 2016 und Mai 2017 beteiligt. Es wurden Auszubildende aus allen Ausbildungsjahren und Betrieben unterschiedlichster Größe befragt. Der DGB hat den Ausbildungsreport in Zusammenarbeit mit dem „Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ISM)“ erstellt.





Letzte Änderung:  31.12.2017
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